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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rheinland-Pfalz: Rucola überholt Feldsalat
Im Jahr 2019 wurden in Rheinland-Pfalz in 375 Betrieben 605.000 Tonnen Freilandgemüse erzeugt. Damit lag die Ernte leicht über dem vorjährigen Aufkommen von rund 589.000 Tonnen (plus 2,7%). Auch die Anbaufläche war im Vergleich zum Vorjahr mit 19.300 Hektar um etwa 300 Hektar größer.
In Rheinland-Pfalz, wie in ganz Deutschland, wird Gemüse hauptsächlich im Freiland und nur wenig in Gewächshäusern angebaut. Die Fläche unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäuser beträgt in Rheinland-Pfalz 50 Hektar (plus sieben Hektar; entspricht 15%).
Die Freilanderzeugung findet schwerpunktmäßig in größeren Betrieben mit Anbauflächen für den Gemüsebau von 20 Hektar und mehr statt. 2019 machen diese Betriebe (ohne Erdbeeren) 38% der Erzeuger aus. Sie bewirtschafteten rund 93% der Fläche. Jeder dieser größeren Betriebe erzeugte im Durchschnitt auf 125 Hektar Gemüse. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem durchschnittlichen Flächenzuwachs von knapp sechs Hektar je Betrieb in dieser Größenklasse.
Von der Anbaufläche wurden knapp 7% ökologisch bewirtschaftet. 2019 entsprach dies eine Anbaufläche von 1.300 Hektar. Die Zahl der Betriebe mit ökologischem Feldgemüsebau hat gegenüber 2013 um 20% auf 60 abgenommen.
Radies wachsen auf 13% der Anbaufläche (2.500 Hektar). Damit stammen rund drei Viertel der deutschen Radiesproduktion aus Rheinland-Pfalz. Möhren und Karotten rangieren mit knapp 2.100 Hektar an zweiter, Bund- bzw. Frühlingszwiebeln mit gut 1.800 an dritter Stelle. Trockenzwiebeln wurden auf 8%, Spargel auf 7,5% der Fläche angebaut. Mit knapp 700 Hektar Anbaufläche stellt Rucola 2019 erstmals die flächenmäßig bedeutendste Salatart dar und löst den Feldsalat ab. Zusammen mit den anderen angebauten Arten entfallen 16%der Anbaufläche auf Salate.
Der rheinland-pfälzische Gemüseanbau kann die Verbraucher speziell im Sommerhalbjahr mit regionalem Gemüse versorgen. Klimatisch bedingt hat der Gemüseanbau seinen regionalen Schwerpunkt in der Pfalz. Sie ist das größte geschlossene Anbaugebiet für Freilandgemüse Deutschlands. Im Vergleich der kreisfreien Städte und Landkreise dominiert der Rhein-Pfalz-Kreis. Der benachbarte Kreis Germersheim rangiert an zweiter Stelle.

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