Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rheinland-Pfalz: Risikomanagement zentrale Zukunftsaufgabe

Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht hat sich für eine Unterstützung der Betriebe bei der Risikovorsorge ausgesprochen.

Risikomanagement ist zentrale Zukunftsaufgabe. Bild: GABOT.

Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse und volatiler Märkte für landwirtschaftliche Produkte hat sich Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht für eine Unterstützung der Betriebe bei der Risikovorsorge ausgesprochen. „Risikomanagement ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Neben extremen Wetterereignissen sind es gerade die zunehmend volatilen Märkte mit extremen Preisschwankungen, die den Betrieben massiv zu schaffen machen“, sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht auf dem Landesbauerntag des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau in Koblenz.

Becht bekräftigte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, die Betriebe beim Risikomanagement zusätzlich zu unterstützen. Versicherungen seien hier ein wichtiger Punkt, aber auch Überlegungen zu steuerbegünstigten Risikorücklagen, so Becht. Der Staatssekretär verwies auf einen Entschließungsantrag, den das Land im Mai in den Bundesrat eingebracht habe mit der Forderung, den Satz der Versicherungssteuer für alle entsprechenden Versicherungen einheitlich auf 0,03% der Versicherungssumme abzusenken. Auch auf der Agrarministerkonferenz in Mainz im September stehe die Risikovorsorge auf der Tagesordnung, so Becht.

Becht sprach ebenso für eine weiterhin starke erste Säule bei den EU-Mitteln aus. „Gerade in Zeiten von zunehmend volatilen Märkten brauchen wir bei den Direktzahlungen Verlässlichkeit. Wer zusätzliche Leistungen der Landwirtschaft im allgemeinen öffentlichen Interesse fordert, der muss auch für zusätzliche öffentliche Mittel sorgen“, sagte der Staatssekretär. (MWVLW RLP)

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