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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rheinland-Pfalz: Massive Frostschäden
„Die Nachrichten aus den Wein- und Obstbaubetrieben sind bedrückend. Betriebe, die es gewohnt sind, mit der Natur zu arbeiten, mussten in den vergangenen Nächten teilweise hilflos mit ansehen, wie ihre Ernte dem Frost zum Opfer fiel“, sagte Landwirtschafts- und Weinbauministerin Daniela Schmitt. Im Weinbau seien vor allem die nördlichen Anbaugebiete Rheinhessen, Mosel und Nahe stark betroffen - teilweise mit Schäden von 70 bis 100%. Im Obstbau meldet Rheinhessen massive Schäden. „Für die Winzerinnen und Winzer sowie die Obstbauern, die sich das ganze Jahr intensiv um ihre Pflanzen kümmern, ist die Situation dramatisch und zum Teil wirtschaftlich sehr schwierig.“
Schmitt warb daher erneut für die vom Land geförderte Ernteversicherung in Form einer Mehrgefahrenversicherung. „Mit der Förderung von Ernteversicherungen wollen wir unsere Winzerinnen und Winzer auch weiterhin bei der Risikoabsicherung unterstützen. Ernteversicherungen sind ein wichtiges Instrument für das Risikomanagement der Weinbaubetriebe“, so Schmitt. „Das gilt vor allem für witterungsbedingte Risiken wie die immer häufiger auftretenden Spätfröste und Hagelereignisse.“ In diesem Jahr konnte die Quote der gegen Frost versicherten Rebflächen deutlich gesteigert werden. Versicherte mit Verträgen für knapp 26.000 ha werden von der Beihilfe profitieren. Der Prämienzuschuss liegt bei 50% und maximal 180 Euro pro Hektar.
Das Ministerium stehe über die Dienststellen zuständigen Dienstleistungszentren Ländlicher Raum eng mit den betroffenen Betrieben im Austausch. Schmitt kündigte an, dass sich auch ihr Staatssekretär und Amtschef Andy Becht ein persönliches Bild von der Lage machen werde.

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