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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rheinland-Pfalz: Antragsverfahren zum Ökolandbau äußerst erfolgreich
Das zusätzliche Angebot von Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken noch in diesem Jahr die Umstellung auf Ökolandbau zu beantragen, fand bei den Landwirten in Rheinland-Pfalz großen Anklang. „68 Betriebe haben von der zweiten Frist im November Gebrauch gemacht und wollen zukünftig ihre Betriebe nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaften“, erklärte Höfken.
Das zusätzliche Angebot von Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken noch in diesem Jahr die Umstellung auf Ökolandbau zu beantragen, fand bei den Landwirten in Rheinland-Pfalz großen Anklang. „68 Betriebe haben von der zweiten Frist im November Gebrauch gemacht und wollen zukünftig ihre Betriebe nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaften“, erklärte Höfken. Im Rahmen des regulären Antragsverfahrens im Sommer 2015 hatten bereits 129 Betriebe die Förderung zur Umstellung auf den Ökolandbau beantragt. Insgesamt haben damit 2015 fast 200 Betriebe einen Antrag gestellt. Es zeige, wie wichtig es gerade jetzt sei, den Betrieben rasch die Möglichkeit zur Umstellung zu geben. Viele konventionelle Betriebe, insbesondere die Milcherzeuger, leiden massiv unter der aktuellen Preiskrise. Da die Nachfrage nach Ökoprodukten groß ist und die Preise auch für die Erzeuger stabiler und fairer bleiben, werde die Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise zunehmend attraktiver. „Wir wollen die Bauern dabei unterstützen, umwelt- und verbrauchergerecht zu produzieren und dies als Marktchance zu nutzen“, sagte Höfken.
„In den vergangenen fünf Jahren ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche im Land um 43% und die Zahl der Ökobetriebe um 36% angestiegen“, führte Höfken an. Der ökologische Landbau sei aktiver Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Wasser und Luft und sei wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Landwirtschaft. Und der Verbraucherwunsch nach ökologisch erzeugten Produkten steige beständig. „Erzeuger, Verarbeiter und der Handel können davon profitieren“, so die Ministerin.
Betriebe, die umstellen wollen, können sich vom Kompetenzzentrum ökologischer Landbau (KÖL) des Landes Rheinland-Pfalz beraten lassen. Darüber hinaus fördert das Land Rheinland-Pfalz die Bildung von Erzeugergemeinschaften und die Vermarktung über Regionalinitiativen und –marken, damit die Betriebe auch Vermarktungsmöglichkeiten für ihre Produkte nutzen können.

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