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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rheinische Friedhofsgärtner: Abschlussprüfung mit Bravour bestanden
Auf dem Prüfungsplan standen unter anderem Pflanzenkenntnisse und Pflanzenschutz. Im Mittelpunkt stand die Neuanlage eines Einzelgrabes durch jeden der zehn Prüfungskandidaten. Sie konnten das Wissen aus ihrer Ausbildung umsetzen und ihre Kreativität unter Beweis stellen. Wenn man am Arbeiten ist, blendet man das aus. Unter ihnen der 18-jährige Ben Neuenhofer. Nach seinem Werdegang gefragt, sagte der Korschenbroicher: „Für mich war schon immer klar, dass ich Friedhofsgärtner werden möchte. Durch meinen Vater hatte ich früh Kontakt zu dem Beruf. Schon als Jugendlicher habe ich im Garten mitangepackt. Ich finde es schön, dass man so viel draußen arbeitet und viel gestalten kann.“
Dass die Begeisterung seines Vaters für den Friedhof ansteckend ist, merkt man sofort. Stephan Neuenhofer hat nicht nur einen eigenen Betrieb, sondern engagiert sich auch ehrenamtlich für den Friedhof. Als Vorsitzender der Kreisverbandes Mönchengladbach im Landesverband Gartenbau NRW dankte er allen Helfern und wünschte den Prüflingen viel Erfolg. Mit Blick auf den Regen verwarf er in seiner Begrüßung kurzfristig die Bitte, dass das Wetter mitspielen möge. So absolvierten die Azubis ihre Prüfung unter erschwerten, aber realistischen Bedingungen. Auf die besondere Prüfungssituation in der Öffentlichkeit angesprochen sagte Ben Neuenhofer: „Da ist nochmal eine andere Herausforderung. Aber wenn man am Arbeiten ist, blendet man das aus.“
Unter die Zuschauer hatten sich gestern auch zwei besondere Gäste gemischt: Fritz Mölders und Hermann Freitag waren 1974 die ersten als Friedhofsgärtner geprüften Auszubildende. 50 Jahre nach seiner eigenen Prüfung erinnert sich Mölders noch immer, dass es damals ziemlich nervös war. Mittlerweile hat er als selbst über 40 junge Menschen durch die Ausbildung gebracht – als Ausbilder und Mitglied im Prüfungsausschuss. Viel verändert hat sich an der Prüfung seitdem nicht. Aber: Während früher vorgegeben war, wie das Grab anzulegen war, können die Prüfling heute ihrer Kreativität freien Lauf lassen und bestimmen die Grabgestaltung selbst. Wer weiß, was die diesjährigen Prüflinge in 50 Jahren zu berichten haben. Heute jedenfalls sind sie erst einmal glücklich und erleichtert, ihre Prüfung gemeistert zu haben.

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