Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rhabarber: Süß-säuerliche Stängel

Kalorienarm und überaus vitaminreich: Der Rhabarber sorgt derzeit für viel Frische auf dem Teller.

Rhabarber. Bild: vsgp.

Ab April ist es wieder soweit: Bis im Juni hat die einheimische Rhabarberproduktion Hochsaison. Für die einen sind die roten Stängel mit den dunkelgrünen Blätter ein köstlicher Genuss, für die anderen viel zu sauer. Grund für den herb-frischen Geschmack ist der hohe Gehalt an Apfel- und Zitronensäure. Botanisch gehören die Rhabarber zwar zu den Gemüsen, Verwendung finden sie aber meist in der süßen Küche - als Kompott, Cremen und Kuchen.

Chinesische Herkunft

Im Garten erweist sich der Rhabarber als überaus pflegeleicht. An sonnigen bis halbschattigen Standorten gepflanzt, braucht er lediglich einen nährstoffreichen Boden und genügend Wasser. Gegen Schädlinge und Krankheiten ist er weitgehend resistent. Und mit 8 bis 10 Jahren Lebensdauer sind die zwischen 70 und 150 cm hohen Stauden zudem langlebig.

Der Rhabarber, der zu den Knöterichgewächsen gehört, ist sehr alt. Aufzeichnungen zufolge setzten ihn die Chinesen bereits vor rund 4.700 Jahren ein und zwar als Heilmittel. Dank günstigen klimatischen Bedingungen verbreitete er sich bis in unsere Breitengrade. Im Mittelalter noch zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt, entdeckte man ihn erst im 18. Jahrhundert für die Küche.

Ungesunde Blätter

Damit fand ein überaus gesundes Gemüse den Weg auf unseren Speisezettel: Nebst den Mineralien Kalium und Kalzium und reichlich Ballaststoffen enthalten Rhabarbern die Vitamine A, B1, B2, vor allem aber viel Vitamin C. Aber: Rhabarbern enthalten auch die in größeren Mengen giftige Oxalsäure. Diese kann die Entstehung von Nierensteinen fördern. Weil sich die Oxalsäure vor allem in den grünen Blättern befindet, sollten diese nicht gegessen werden. Gleich verhält es sich mit den Stielen, die immer nur geschält auf den Teller kommen sollten. Wer auf Nummer sicher gehen will, kocht oder blanchiert die Rhabarber und schüttet das Kochwasser weg. Generell gilt: Beim Rhabarberverzehr nicht übertreiben und vor allem ab Juli nicht mehr konsumieren. Der Oxalsäuregehalt nimmt dann derart stark zu, dass vom Verzehr aus gesundheitlicher Sicht abzuraten ist. (lid)

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