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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rhabarber: Sauer und gesund
Der Name Rhabarber geht auf die lateinische Bezeichnung rheu barbarum zurück. "rheu" heißt Wurzel, "barbarum" fremd oder ausländisch. Das Knöterichgewächs stammt ursprünglich aus dem Himalaya. Von dort aus wird es bereits seit dem 11. Jahrhundert nach Zentralasien und China importiert, wo seine unterirdischen Stängel zu Arzneimitteln verarbeitet wurden. Rhabarber wirkt verdauungsfördernd. Das mehrjährige Gemüse enthält zudem Vitamin A und C sowie Kalium.
Ab dem 16. Jahrhundert wurde Rhabarber in Russland angebaut und gelangte letztendlich im 18. Jahrhundert nach Europa. Zuerst nach Frankreich und Holland, dann nach England, wo das besondere Gewächs züchterisch weiter verfeinert wurde.
Viel Oxalsäure ab Juli
In der Schweiz gilt der Rhabarber als Gemüse, in den USA hingegen offiziell als Frucht. Trotzdem wird der sauer schmeckende Rhabarber in der Schweiz eher süß als Kuchen, Auflauf, Kompott oder Dessert genossen. Das Frühlingsgemüse ist kalorienarm und enthält pro 100 Gramm Frischsubstanz 94,5 Gramm Wasser.
Dabei werden nur die Stängel verzehrt, da die Blätter sehr viel Oxalsäure enthalten und giftig sind. Rhabarber hat von April bis Juni Saison. Ab dem Johannistag, dem 24. Juni, und damit kurz nach der Sommersonnenwende, enthalten auch die Stängel durch die starke Sonneneinstrahlung mehr Oxalsäure als im Frühling und der Wurzelstock benötigt eine Ruhephase.
Bevor Rhabarber gekocht wird, sollte zuerst die dünne Rhabarberhaut vorsichtig von den Stängeln abgezogen werden. Danach werden die Stangen in Stücke zerkleinert, leicht gezuckert und etwa 10 Minuten geköchelt. (Quelle: lid.ch)

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