Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rhabarber: Saisonstart für das saure Gemüse

Jetzt beginnt die Rhabarberzeit. In Niedersachsen befassen sich knapp 100 landwirtschaftliche Betriebe mit dem Anbau des Gemüses.

Rhabarber gehört, botanisch betrachtet, zum Gemüse. Dennoch werden die herb-sauren Stangen wie Obst zu Kompott, Soße, Saft oder Konfitüre verarbeitet und schmecken lecker auf Kuchen sowie in süßen Hauptspeisen. Foto: Landwirtschaftskammer Niedersachsen/Ilse Tschemeres.

Rhabarber wird in Niedersachsen überwiegend auf recht kleinen Flächen angebaut: Auf landesweit insgesamt 74 Hektar wuchs zuletzt diese Nutzpflanze. Im Weser-Ems-Gebiet (25 Betriebe, 44 Hektar) sowie in der Region Lüneburg (35 Betriebe, 23 Hektar) ist der Rhabarber-Anbau am verbreitetsten.

Botanisch gehört Rhabarber als „Rheum rhabarbarum“, frei übersetzt „Wurzeln der Barbaren“, zu der Familie der Knöterichgewächse. Er stammt ursprünglich aus dem Himalaya-Gebirge. Auf seinem Weg über die Wolga, dem „Rha“ in der Sprache der Griechen, hat das fremde (griechisch: „barbaros“) Gemüse seinen Namen erhalten. In der traditionellen chinesischen Heilkunde wurde dem Rhabarber schon sehr früh medizinische Wirkung zugesprochen.

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