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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
REWE Group: Verstärkt Engagement gegen Lebensmitteverschwendung
Bereits heute verkaufen die 2.150 PENNY und 3.800 REWE-Märkte im Jahresdurchschnitt 98% ihrer Sortimente. Die Lebensmittel, die nicht mehr verkauft, aber dennoch bedenkenlos verzehrt werden können, stellen REWE seit 1996 und PENNY seit 2007 kostenlos den bundesweit über 960 lokalen Tafel-Initiativen zur Verfügung. Ergänzend dazu arbeiten REWE und PENNY bundesweit mit dem Verein foodsharing e.V. zusammen. Mit dem Beitritt zum Pakt gegen Lebensmittelverschwendung verpflichtet sich die REWE Group, die trotz der Kooperation mit den Tafeln und foodsharing verbleibenden Restmengen weiter zu verringern: um 30% bis 2025 und um 50% bis 2030.
„Wir begrüßen den von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir initiierten Pakt ausdrücklich. Denn, auch wenn wir über Jahrzehnte ein sehr effektives System im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung aufgebaut haben, möchten wir dieses weiter optimieren. Die verbleibenden Mengen werden wir in erster Linie über den Ausbau der Kooperationen mit den Tafeln und vergleichbaren Einrichtungen noch weiter verringern. Ein ambitioniertes Ziel in Anbetracht einer Verkaufsquote von durchschnittlich 98% und einer bereits jetzt schon sehr hohen Kooperationsdichte unserer REWE und PENNY-Märkte“, so Dr. Daniela Büchel, Mitglied des Vorstands der REWE Group – Human Resources und Nachhaltigkeit. Doch die REWE Group ruhe sich nicht auf den Erfolgen auf: „Wir kämpfen um jedes einzelne Produkt, das nicht in der Tonne landet.“
REWE und PENNY setzen neben intelligenten Warenwirtschaftssystemen, kurzen Transportwegen und lückenloser Kühlung auf regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden. Sie kontrollieren nach marktindividuell festgelegten Intervallen täglich die Mindesthaltbarkeitsdaten der Produkte. Lebensmittel (vor allem Frischfleisch und Molkereiprodukte), die das Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen erreichen, werden bis zu 30% preisreduziert angeboten. Bei unverpackten Convenience-Produkten in unseren Selbstbedienungstheken ist es üblich, Auswahl oder Mengen zum Ladenschluss angemessen zu reduzieren.
Molkereiprodukte der PENNY Eigenmarke werden seit Februar 2019 mit einem deutlichen Hinweis versehen, dass sie womöglich nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehrt werden können. Eigenmarken wie Milch, Joghurt oder Sahne werden mit dem Hinweis „Kostbares retten“ gekennzeichnet, der in direkter Nähe zum Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt ist. Wir wollen zeigen, dass ein Lebensmittel mit dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht automatisch weggeworfen werden muss. Denn vielen Kunden ist oftmals nicht bewusst, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht bedeutet, dass ein Produkt einen Tag später nicht mehr genießbar ist – es ist kein Verfallsdatum.
Seit April 2016 vermarktet PENNY unter der Eigenmarke Naturgut Bio-Helden darüber hinaus Bio-Obst und -Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern, um auf eine stärkere Wertschätzung von Lebensmitteln aufmerksam zu machen. PENNY ist für seine Naturgut Bio-Helden und die Kampagne zum Mindesthaltbarkeitsdatum „Kostbares Retten“ im April 2019 mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der Kategorie Handel ausgezeichnet worden. (REWE)

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