Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

REWE: Gibt Bio-Kette Temma auf

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet gibt REWE die Bio-Kette Temma auf. Sieben der neun Filialen sollen geschlossen werden.

Innenansicht eines Temma-Marktes. Bild: Rewe.

Der Kölner Handelskonzern REWE beendet das Experiment Temma: Sieben der neun reinen Bio-Filialen werden im Januar geschlossen. Die beiden Kölner Temma-Märkte in Braunsfeld und Bayenthal werden im April an die ehemalige Rewe-Managerin Christiane Speck verkauft und als Bio-Fachhandelsmärkte unter der Marke Temma weitergeführt. Speck hatte das Temma-Konzept mitentwickelt.

Dem Vernehmen nach hatten sich die Märkte regional sehr unterschiedlich entwickelt und die Erwartungen der REWE-Spitze nicht erfüllt. Temma-Märkte gibt es in Köln, Düsseldorf, Bad Homburg, Frankfurt, Hamburg und Berlin. REWE will das Bio-Segment in den eigenen REWE-Filialen ausbauen und Temma-Bausteine - etwa aus dem Gastro-Bereich - in die Supermarktfilialen integrieren. 600 Bio-Artikel führt das Unternehmen allein unter der Eigenmarke REWE-Bio, der Umsatz mit der Eigenmarke stieg in den letzten vier Jahren um 70%. Die Temma-Filialen, die aufgegeben werden, sollen "auf ein anderes Vertriebskonzept innerhalb der REWE-Gruppe umgestellt" oder aber verkauft werden. Allen Mitarbeitern werde ein Angebot zur Weiterbeschäftigung innerhalb der Gruppe gemacht. (ots) 

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