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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
REWE: Erster eigener Wasserstoff-LKW
Ende Januar rollte der neue Wasserstoff-Brennzellen-LKW Hyundai Xcient Fuel Cell das erste Mal vom Gelände des Logistikzentrums der REWE Region West in Köln-Langel. Damit geht das Unternehmen den nächsten Schritt in einen emissionsarmen Güterverkehr. Denn nach Hochrechnungen des Unternehmens können alleinig durch den Einzeleinsatz des neuen LKW pro Jahr ca. 58.000 kg co2 im Vergleich zu einem herkömmlichen Diesel LKW eingespart werden.
Das Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 27 Tonnen, 18 Europaletten-Stellplätze und eine Reichweite von rund 400 km. Mit der zugehörigen Kühlzelle kann es wie ein konventioneller LKW eingesetzt werden und auch kühl- oder tiefkühlpflichtige Produkte ausliefern. Betankt wird der H2-LKW mit grün produziertem Wasserstoff und ist so 100% emissionsfrei unterwegs. Der Verbrauch liegt bei etwa 8 kg Wasserstoff pro 100 km, die Betankung erfolgt an den nahe liegenden H2 Tankstellen. Eine Vollbetankung (32 kg Wasserstoff) dauert rund 11 Minuten.
„Wir freuen uns auf das neue Fahrzeug und sind sehr stolz darauf, unsere Erfahrungen in das gesamte Projekt der REWE Group einbringen zu können“, sagt Eric Berendonk, Technikleiter REWE Logistikregion West. „Dies ist ein weiterer Schritt in unserer zukunftsweisenden Unternehmenspolitik“, fügt er hinzu.
REWE führt im laufenden Jahr diverse Tests zu alternativen Antriebsformen durch. Dabei werden unter anderem prozessuale Auswirkungen und Verbrauchskennziffern analysiert. Die Ergebnisse bilden die Basis für die zukünftigen Entscheidungen bei den Flottenbeschaffungen. (REWE)

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