Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

REWE: Das Green Building der nächsten Generation

REWE geht mit seinem zukunftsweisenden, kreislauffähigen Supermarktkonzept in Serie.

Die gläserne Dachfarm und die modulare Holzbauweise mit einem Tragwerk aus massiven Stützen ist charakteristisch für das Green Building bei REWE. Bild: REWE.

Green Building neu gedacht – mit dem Green Farming-Markt von REWE hat in Wiesbaden ein Markt eröffnet, der die Blaupause für alle künftigen Neubauten darstellt. Die REWE Group setzt bereits seit 2008 auf ressourcenschonende Märkte. Mittlerweile wurden über 400 Märkte von REWE, PENNY und toom nach dem Green Building-Standard gebaut. Mit der neuen Generation grüner Märkte macht die REWE Group wieder einen bedeutenden Schritt auf dem Weg, ihr Klimaziel zu erreichen.

Charakteristisch für das Lebensmittelgeschäft mit gläserner Dachfarm ist die modulare Holzbauweise mit einem Tragwerk aus massiven Stützen. Über der imposanten Markthalle aus Holz und Glas wird das Berliner Unternehmen ECF Farmsystems die größte Dachfarm der Hauptstadt betreiben und Salat anbauen. REWE Group-Vorstand Peter Maly ist von der natürlichen Bauweise überzeugt: Holz ist das Kernelement unseres Supermarkts der Zukunft. Wir binden damit viele hunderte Tonnen CO2. Und wir schließen den Baukreislauf. Das heißt, in einigen Jahrzehnten könnten wir den Markt zurückbauen und die Bauteile wiederverwenden. Im REWE Green Farming Berlin werden heimische Nadelhölzer verbaut, sie speichern über 700 Tonnen Kohlendioxid. In 30 Jahren ist das Holz nachgewachsen und die CO2-Bilanz ausgeglichen.

Das Berliner Unternehmen ECF Farmsystems steht für innovative Lebensmittelproduktion im städtischen Raum. Mit der Entwicklung und dem künftigen Betrieb der 2.760 Quadratmeter großen Dachfarm auf dem REWE-Markt in Berlin setzt ECF ein starkes Zeichen für nachhaltige, regionale Erzeugung. Im REWE Green Farming sollen künftig ganzjährig über 900.000 frische Salatmischungen geerntet und bis zu 700 Supermärkte in der Hauptstadtregion und darüber hinaus beliefert werden. Durch die Nutzung von Dachflächen sowie von Sonnenlicht, Abwärme, Regenwasser und bestehenden Logistikrouten sparen wir nicht nur wertvolle Ressourcen – wir vermeiden sogar CO2-Emissionen, erklärt Nicolas Leschke, Geschäftsführer von ECF Farmsystems. Das Besondere an einer Dachfarm ist jedoch die klimaunabhängige Produktion und die herausragende Produktqualität – ermöglicht durch tägliche Ernte zum optimalen Reifezeitpunkt und extrem kurze Wege zu den Märkten.

Der Anbau erfolgt in einem hydroponischen System – nahezu ohne Erde und vollautomatisiert. Alle Wachstumsbedingungen sind präzise auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt und werden elektronisch gesteuert. Nur sieben Kilometer entfernt produziert ECF auf dem Gelände der Berliner Malzfabrik bereits exklusiv für REWE Hauptstadtbasilikum.

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