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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rettich- und Radieschenblätter: Keine Rückstandshöchstgehalte
Im Zuge der Verordnung (EU) 2018/62 wurden Rettich- und Radieschenblätter Anfang 2018 neu in die VO 396/2005 aufgenommen und der Kulturgruppe Grünkohl (Code-Nr. 0243020) zugeordnet. Bedingt durch die neu vorgenommene Zuordnung sollten die RHG für Grünkohle auch für Rettich-/Radieschenblätter gelten. Da zum Zeitpunkt des Erlasses der Verordnung (EU) 2018/62 keine Daten zu Rückstandsuntersuchungen vorlagen, wurde im Juli 2018 mit der Verordnung (EU) 2018/1049 seitens der EU-Kommission eine Übergangsfrist definiert, wonach Rettich- und Radieschenblätter bis zum 31. Dezember 2021 von der Anwendung der RHG für Grünkohle ausgenommen sind. Da es bei der Erhebung der Rückstandsdaten in den Mitgliedsstaaten wiederum zu Verzögerungen kam, wird die Übergangsfrist jetzt um drei weitere Jahre verlängert. (QS)

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