- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- REO-Veiling: Weiteres Rekordjahr
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
REO-Veiling: Weiteres Rekordjahr
Die REO Veiling in Roeselare schließt das Jahr 2019 mit einem Rekordumsatz von 208 Mio. Euro ab - das beste Jahr aller Zeiten. Trotz des 12%igen Anstiegs gegenüber 2018 macht sich die Veiling Sorgen um die Zukunft einer Reihe von Kulturen, wie zum Beispiel Lauch. Das zweite Jahr in Folge gehören die Tomaten zu den beliebtesten Sorten.
Die REO Veiling blickt auf ein absolutes Spitzenjahr zurück.. Mit 57 Mio. kg und einem Umsatz von 49 Mio. Euro punkten die Tomaten das zweite Jahr in Folge. Damit übertrifft die rote Frucht den Lauch, der immer noch an zweiter Stelle steht und einen Umsatz von 36 Mio. Euro darstellt.
Auch die Gurke ist in wenigen Jahren von 10 auf 30 Mio. kg gestiegen. "Vom Volumen her liegen wir etwas unter der Zahl des Spitzenjahres 2008", sagt Direktor Paul Demyttenaere zu "Het Laatste Nieuws". "Das Volumen der Tomaten hat sich in den letzten Jahren verdoppelt, während der Gewächshaus-Salat auf ein Drittel zurückgegangen ist. Die Erdbeere vervollständigt die drei meistverkauften Produkte".
Die Trockenheit und Hitze des letzten Sommers wirkten sich auf die Preisbildung aus, aber die Schäden blieben im Vergleich zu den Vorjahren begrenzt. "Im Frischmarkt konnten wir recht gute Preise präsentieren", sagt Demyttenaere.
Lauch hat seine führende Position verloren und die Zahlen zeigen eine rückläufige Tendenz. "Der Lauch ist bedroht", sagt Demyttenaere. "Die Vorschriften werden immer strenger. Auch Spinat und Buschbohnen leiden darunter. So schränkt die Regierung beispielsweise den Einsatz von Düngemitteln und flüssigen chemischen Pestiziden zunehmend ein, während der Lauchsektor für uns ebenso wichtig ist. Wir zerstören unser zweitgrößtes Vorzeigeobjekt im Gartenbau". (Quellen: Het Laatste Nieuws / Het Nieuwsblad)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.