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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rentenreform: ZVG begrüßt Reformwillen
„Dass die Bundesregierung die Rentenpolitik endlich aktiv angeht, ist überfällig. Der Reformstau der vergangenen Jahre muss aufgelöst werden“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Gleichzeitig macht Fleischer deutlich, dass die geplanten Maßnahmen mit Augenmaß umgesetzt werden müssen.
Kritisch sieht der ZVG insbesondere die vorgesehene faktische Einschränkung geringfügiger Beschäftigung auf bestimmte Personengruppen wie Schülerinnen und Schüler. Damit würde das bewährte Modell der sogenannten 603-Euro-Kräfte erheblich eingeschränkt.
„Diese Beschäftigungsform ist für gartenbauliche Betriebe unverzichtbar, um saisonale Arbeitsspitzen flexibel abzufedern. Eine Einschränkung würde zwangsläufig zu einem Rückgang dieser Arbeitskräfte führen – mit direkten negativen Folgen für die Betriebe“, betont der ZVG-Generalsekretär. Ebenso kritisch bewertet der ZVG die geplante Verpflichtung der Arbeitgeber, Beiträge in eine kapitalgedeckte Zusatzrente zu leisten. Eine solche Zwangsverpflichtung erhöht die Lohnnebenkosten und verteuert den Faktor Arbeit erneut.
Der ZVG appelliert an die Bundesregierung, die weiteren Beratungen im Koalitionsausschuss zu nutzen, um praxisgerechte Lösungen zu entwickeln. „Die Rentenreform darf nicht zu Lasten der Betriebe gehen. Notwendig sind ausgewogene Ansätze, die sowohl die soziale Absicherung stärken als auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen erhalten“, so Fleischer abschließend. (ZVG)

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