Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rentenbank: Plant 2020 Refinanzierungsvolumen von bis zu 11 Mrd. Euro

Für 2020 erwartet die Landwirtschaftliche Rentenbank ein Refinanzierungsvolumen von bis zu 11 Mrd. Euro mit Laufzeiten über zwei Jahren.

Gebäude der Landwirtschftlichen Rentenbank. Bild: Rentenbank.

Die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum plant, bis zu 50% ihres mittel- und langfristigen Refinanzierungsvolumens über Benchmark-Anleihen in Euro bzw. US-Dollar aufzunehmen. Die strategischen Emissionen sollen durch weitere liquide Emissionen und Privatplatzierungen in verschiedenen Währungen, insbesondere in Euro, US-Dollar, Britischen Pfund und Australischen Dollar, ergänzt werden.

Nachdem die Rentenbank Green Bonds bisher bereits in Form von Privatplatzierungen begeben hat, soll 2020 der erste öffentlich platzierte Green Bond folgen. Ein entsprechendes Programm entwickelt die Bank derzeit. „Damit können wir das Potenzial unseres nachhaltigen Fördergeschäfts umfassender nutzen und unsere Investorenbasis erweitern. Wir denken dabei an eine Benchmark-Größenordnung von 500 Mio. Euro bis 1 Mrd. Euro“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Im laufenden Jahr nahm die Rentenbank bisher rund 10,3 Mrd. Euro an den Kapitalmärkten auf. Darunter waren zwei Euro-Benchmark-Anleihen mit Laufzeiten von 10 Jahren. Zudem begab die Rentenbank eine 2-jährige US-Dollar-Globalanleihe. Die durchschnittliche Laufzeit der Emissionen erhöhte sich auf 7,1 Jahre (2018: 6,3 Jahre).

Die Rentenbank nahm Mittel in sieben Währungen auf. Während der Anteil der in Euro begebenen Emissionen auf 59% (2018: 54%) stieg, sank der Anteil des US-Dollar auf 16% (2018: 24 %). Die Bedeutung des Britischen Pfund als Emissionswährung lag mit 17% (2018: 10%) dagegen deutlich über dem Vorjahreswert. Der Anteil der Emissionen aus dem „Kangaroo-Programm“ verringerte sich auf 4% (2018: 5%).

Aus ihrem Euro-Commercial-Paper-Programm (ECP-Programm) begab die Rentenbank Schuldverschreibungen mit Laufzeiten bis zu 364 Tagen in sechs verschiedenen Währungen. Die wichtigste Emissionswährung im ECP-Programm blieb der US-Dollar mit einem Anteil von 90%. Die durchschnittliche Auslastung des ECP-Programms lag bei 5,9 Mrd. Euro (2018: 7,8 Mrd. Euro). (Rentenbank)

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