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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
"Rendezvous im Garten": 3.-5. Juni 2022
Gärtnerinnen und Gärtner, Parkmanagements, Garteninitiativen und jeder einzelne gartenbegeisterte Mensch werden zum Hoffnungsträger: Für Stadtoasen, die Städte lebenswerter machen. Für neue Perspektiven in Gartenkunst und Parkpflege.
Von Bad Zwischenahn im Norden bis Salem im Süden sind rund 100 Stadt- und Schlossparks, Nachbarschaftsgärten, Kurparks, Privatgärten, UNESCO-Welterbestätten, Klostergärten, Landschaftsparks, Gartendenkmale, Klimawerkstätten, selbst Schrebergärten dabei.
Aus dem „Initiativbündnis Historische Gärten im Klimawandel“ stellen Parkleiter neue Methoden zur Klimaanpassung vor im Schlossgarten Schwetzingen in Baden-Württemberg und im Schlosspark Wiesenburg in Brandenburg. Gärtnerin Jolanda van Amerom präsentiert Tipps der 'Natur im Garten'-Bewegung in ihrem großen Schaugelände in Sachsen- Anhalt. Um alte, samenfeste und klimataugliche Gemüsesorten geht es im Vermehrungsgarten in der Gartenregion Hannover. Klimaschutz ist Artenschutz: Welche Wildblütenmischungen wirklich taugen, um dauerhafte Wiesenparadiese zu schaffen, verraten Führungen des Netzwerks GartenRheinMain.
"Das diesjährige Motto "Gärten gestalten Klima" verweist darauf, dass Gärten und Parks erhebliche Faktoren der Klimaanpassung darstellen. Sie binden große Mengen Kohlenstoff, produzieren saubere Luft, bieten schattige Plätze und sind Ort einer großen Biodiversität. Klimawandel bedeutet jedoch auch Gefahr für Gärten und Parks. Nicht alle Gehölze können sich den langen Trockenphasen oder gestiegenen Temperaturen anpassen. Die zunehmende Zahl und Wucht von Extremwetterereignissen bedrohen die Gärten und Parks. Es sind neue Wege zu beschreiten bei der Bewahrung unseres Garten- und Parkerbes", ruft Stefan Schweizer auf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst (DGGL) und wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Schloss und Park Benrath.
Mit einem Festakt im Britzer Garten in Berlin wird Rendezvous im Garten bundesweit eröffnet. „Für uns hat das „Rendezvous im Garten“ in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung. Feiern wir doch in einer der schönsten Parkanlagen Berlins unser 5-jähriges Jubiläum mit einem wahrhaft außergewöhnlichen und internationalen Programm. Nur die Liebe zur Kultur, zur Natur und zur Gemeinsamkeit aller Partner:innen ermöglicht dieses einzigartige Fest mit seinen Künstler:innen aus 13 Ländern. Feiern sie doch mit uns und erfreuen sich an einer Vielfalt, die größer kaum sein könnte“, lädt Beate Reuber ein, Vizepräsidentin der DGGL für das Gartennetz Deutschland.
Rendezvous im Garten wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Bundesweit ruft das Gartennetz Deutschland in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL e.V.) zur Teilnahme auf. In Kooperation mit dem Französischen Kulturministerium und dem Institut français Deutschland. (Rendezvous im Garten)

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