Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Remstal: Grünprojekt wird mit 3 Mio. Euro gefördert

Minister Rudolf Köberle: „Grünprojekte und Landesgartenschauen ermöglichen ein deutliches Plus an Lebensqualität“.

„Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Urbanisierung und des Klimawandels gewinnt die Begrünung von Städten und Gemeinden an Bedeutung. Die mit einem Grünprojekt verbundenen Synergie- und Imageeffekte steigern spürbar die Attraktivität der jeweiligen Städte“, sagten der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Rudolf Köberle MdL und Finanzstaatssekretär Dr. Stefan Scheffold MdL am 7. Februar 2011 bei einem Vor-Ort-Termin zum Grünprojekt Remstal 2011 in Böbingen (Ostalbkreis).

„Die Entwicklung und Sicherung von Freiräumen ist gerade in unserem hochindustria-lisierten und dicht besiedelten Land von großer Bedeutung und ein besonderes Anliegen der Landesregierung“, betonte Minister Köberle. Mit der Fortschreibung des Landesprogramms und der im Juni vergangenen Jahres beschlossenen Vergabe von Landesgartenschauen und Grünprojekten bis zum Jahr 2025 sei hier ein eindeutiges Zeichen gesetzt worden.

16 Kommunen an der Rems wurden als „Interkommunales Grünprojekt“ in das Landesprogramm aufgenommen und werden mit drei Millionen Euro vom Land gefördert. 330.000 Menschen leben in dieser wirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft an der Rems. Das Interkommunale Grünprojekt sei unter anderem in das Landesprogramm aufgenommen worden, weil das Ziel, eine abgestimmte Landschaftsentwicklung für einen kompletten Flusslauf von der Quelle bis zur Mündung zu planen und zu realisieren, beispielhaft sei.

Seit 2001 wechseln sich im Rahmen des Landesprogramms ‚Natur in Stadt und Land‘ Landesgartenschauen und Grünprojekte jährlich ab. Landesgartenschauen sind seit über 30 Jahren Impulsgeber für eine umfassende Entwicklung in den Kommunen mit sehr positiven Auswirkungen auf die Lebensqualität, das soziale Umfeld, die Infrastruktur, das Stadtklima sowie die wirtschaftliche Entwicklung. Dafür steht ein Förderprogramm des Landes bereit. Aufgrund seiner positiven Wirkungen entwickelte sich das Förderprogramm des Landes im Verlauf der vergangenen Jahre zu einem gefragten Erfolgsmodell. Seit 1980 wurden im Rahmen des Landesprogramms in Baden-Württemberg rund 625 Hektar Grünflächen geschaffen oder neu gestaltet. Das bedeutet einen immensen Zugewinn an Freizeit- und Erholungswert, an Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Dahinter stecken auch harte Zahlen: Fast 80 Mio. Euro hat das Land für Landesgartenschauen und Grünprojekte seit 1980 investiert. Die Städte und Gemeinden haben noch einmal 153 Mio. Euro beigesteuert. (mlr.bw)

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