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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Remstal-Gartenschau: Weitere Fachtagung
Weg von eintönigen Splittflächen, hin zur Pflanzenvielfalt! Unter dem Eindruck des spürbar werdenden Klimawandels und eines zunehmenden Artenschwunds sind fachlich richtig angelegte Vegetationsflächen mit mineralischem Untergrund und einer abgestimmten Pflanzengesellschaft eine sowohl ökologisch als auch ästhetisch begrüßenswerte Gestaltungsvariante. Dennoch sind Splitt- und Schotterhalden in Vorgärten nach wie vor beliebt, obwohl sie die durch Klimaerwärmung heißer werdenden Innenstädte und den urbanen Raum zusätzlich aufheizen. Das Bewusstsein für diese Problematik zu schärfen und Gestaltungsvarianten für artenreiche, pflegeextensive Pflanzkonzepte vorzustellen, ist Ziel dieser Fachtagung.
Wie Gesundheit und Lebensqualität durch Ökosystemleistungen in der Stadt zu erreichen sind, wird erläutert. Möglichkeiten, artenarme Grünflächen in Flächen mit größerer Artenvielfalt zu verwandeln, werden in einem weiteren Vortrag vorgestellt. Wie Zierpflanzen zur vielseitigen Nahrungsquelle für Bestäuberinsekten werden, untersucht derzeit ein an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg durchgeführtes Projekt im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaften (EIP), dessen Zwischenbericht auf der Tagung präsentiert wird. Als erster hauptamtlicher Urban Gärtner wird Alexander Schmid, Koordinator für das städtische Gärtnern der Anwohner in Stuttgart bezeichnet. Er berichtet, wie er in der Landeshauptstadt ein Garten- und Flächennetzwerk aufbaut. Planungshilfen für Bürger*innen im nachhaltigen, pflegereduzierten Gärten mit Artenreichtum entwickelt die Stadt Weinstadt in ihrem Projekt „Lebendige Vorgärten“. Dieses Projekt möchte Gartenbesitzer für einen naturnahen Garten ohne Splitt- und Schotterflächen sensibilisieren.
Eine Führung über das Gartenschaugelände in Weinstadt bildet den Abschluss der Veranstaltung.
Veranstaltungsort: Stiftskeller, Stiftsstraße 32, 71384 Weinstadt
Datum: Dienstag, 9. Juli 2019, 8:45 Uhr - ca. 16:00 Uhr (anschließend Führung über die Gartenschaugelände in Weinstadt)
Gebühr: 150,00 Euro; inkl. Verpflegung, Seminarunterlagen und Führung über die Gartenschau. Mitglieder der GA zahlen 140,00 Euro
Anmeldung: bei der Gartenakademie Baden-Württemberg e.V.

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