Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Reichenau-Gemüse: Investiert in die Zukunft

Die Erzeugerorganisation Reichenau-Gemüse eG auf der Gemüseinsel im Bodensee investiert 3,5 Mio. Euro in die Erweiterung auf der Insel Reichenau.

Die Erzeugerorganisation Reichenau-Gemüse eG auf der Gemüseinsel im Bodensee investiert 3,5 Mio. Euro in die Erweiterung auf der Insel Reichenau.

In der vergangenen Woche wurde im Rahmen einer kleinen Feier die Hallenerweiterung der Reichenau-Gemüse eG am Betriebsstandort auf der Insel Reichenau eingeweiht. Rund 3,5 Mio. Euro investiert die Erzeugergenossenschaft in eine Erweiterung der seit 20 Jahren bestehenden Vermarktungseinrichtung. Vor alle im Bereich Kühltechnik wurde massiv investiert. So entstanden in dem Anbau mit rund 2.600 m² Nutzfläche, 7 hochmoderne Kühlräume und zusätzlich Platz für bis zu fünf Verpackungsmaschinen und den erforderlichen Verpackungsmitteln, sowie neue Sozialräume für die Belegschaft. In Verbindung mit den neuen Kühlräumen in der bestehenden Halle wurden die Kühlkapazitäten mehr als verdoppelt. Durch die neue moderne, umweltfreundliche Kühltechnik können 20-25% Energie eingespart werden, so der Geschäftsführer der Genossenschaft, Johannes Bliestle. Gerade die Entwicklung auf dem Bio-Sektor, die Verbreiterung des Sortiments in Richtung Spezialitäten wie die Geschmackstomate ?Inselperle? und die jüngsten Aussiedlungsprojekte mit Paprika, Bio-Gurken und Bio-Tomaten führten zu diesem Schritt.

Es ist und bleibt die Kernaufgabe der Genossenschaft für ihre Mitglieder die optimale Voraussetzung für eine bestmögliche Vermarktung zu schaffen. Hierzu zählen neben der Kühlung der empfindlichen Erzeugnisse auch eine optimale Aufbereitung der hochwertigen Reichenauer Salat und Gemüseprodukte. Zu guter Letzt ist es allerdings der Handelspartner, aber vor allem der Verbraucher, der von all diesen qualitätserhaltenden Maßnahmen am meisten profitiert. Denn, "täglich frisch von der Gemüseinsel" ist nicht nur ein Slogan, so der Geschäftsführer Johannes Bliestle, sondern es ist vor allem ein Versprechen an den Verbraucher, das es zu halten gilt.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.