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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Reichenau-Gemüse: Erweiterung der Anlage in Beuren geplant
Aktuell planen die fünf Gärtnerfamilien der Reichenau-Gemüse eG in Beuren eine Erweiterung der Paprikaanlage in einer Größenordnung von 1,9 ha in nordöstlicher Richtung. In den vergangenen drei Jahren wurde frischer regionaler Blockpaprika in vier Farben im Hegau angebaut und gemeinsam mit dem Partner EDEKA erfolgreich vermarktet. Für diese moderne und erfolgreiche Art der Kooperation wurde die Reichenau-Gemüse eG im Jahr 2013 sogar mit dem Oscar der grünen Branche, dem Taspo Award, als Lieferant des Jahres ausgezeichnet.
Doch der Appetit nach heimischer Paprika reißt nicht ab, so der Geschäftsführer der Reichenau-Gemüse eG, Johannes Bliestle. Im Jahr 2014 wurde in der bestehenden Anlage erstmals ein Versuch mit roter Spitzpaprika durchgeführt. Diese besonders süße Paprikasorte in länglicher Form wird immer beliebter und kam beim Verbraucher sehr gut an. Der Bedarf der Verbraucher konnte bei weitem nicht gedeckt werden. Aus diesem Grund planen die Gärtner nun eine Erweiterung mit dem Ziel, das Paprikasortiment um Spitzpaprika und andere Paprikaspezialitäten zu erweitern. Hierzu gehört auch z. B. der Peperoni.
Bei der neuen Gewächshauseinheit wird in Bezug auf die Wärmeversorgung, Wasseraufbereitung und Wasserentnahme auf die bestehende Infrastruktur zurückgegriffen. Das heißt, notwendige Erweiterungen sind nicht notwendig. Dies gilt auch für die Sozialräume und die Aufbereitung der neuen Paprikasorten, alles steht bereits in der bestehenden Verpackungshalle zur Verfügung. Neu hinzu kommt hingegen ein weiteres Regenrückhaltebecken mit 3.000 m³ und entsprechende Retensionsflächen am Becken. Auf eine Erhöhung der Wasserentnahme aus der Aach kann verzichtet werden. Bereits bei der bestehenden Gewächshausanlage wurde die genehmigte Entnahmemenge nie ausgeschöpft.
Nicht neu sind die beteiligten Planungsfirmen. So übernimmt die Planung und Bauleitung das Büro Klaus Niederberger aus Singen. Die Entwässerung und Erdbewegungen das Ing. Büro Baur und die Eingriffskompensation das Umweltbüro 365° freiraum und umwelt aus Überlingen.
Baubeginn ist für den März 2015 geplant. Fertigstellung Ende 2015 und ab dem Jahr 2016 gibt es diese Paprika Sonderformen unter der Marke „Reichenauer Gärtnersiedlung“ regional und frisch aus dem Hegau in allen EDEKA Märkten. Der Bauausschuss der Stadt Singen stimmte am 21.01.15 für das Bauvorhaben.

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