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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rande: Dunkelrotes Knollengemüse
Sie sorgen für Farbe auf dem Teller und liefern viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe.
Die rundlichen, erdig bis leicht säuerlich schmeckenden Randen haben es in sich: Sie enthalten hohe Mengen an Kalium, Natrium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Reich ist das Knollengemüse auch an Vitaminen und Folsäure. Ein besonders wertvoller Inhaltsstoff ist Betain. Dieser ist gut für Leber und Galle, für die Verdauung, zudem schützt er vor Herz- und Gefäßkrankheiten. Und er sorgt für gute Laune, weil er den Spiegel des Glückshormons Serotonin erhöhen kann.
Uraltes Gemüse
Ursprünglich stammt die Rande aus dem Mittelmeerraum. Griechen, Römer und Ägypter schätzten sie sowohl als Gemüse- als auch als Heilpflanze. Im Mittelalter erfolgte der erste Anbau in der Schweiz. Die heutigen Speiseranden sind aber erst im 19. und 20. Jahrhundert entstanden. Charakteristisch für die Rande ist ihr purpurrotes Fruchtfleisch. Grund dafür ist der Farbstoff Betanin. Besonders beliebt ist der Randensaft bei der Lebensmittelindustrie, die ihn als natürlichen Farbstoff etwa bei der Herstellung von Himbeer- und Erdbeerjoghurt einsetzt. Was weniger bekannt ist: Es existieren auch Randensorten mit weißem oder gelbem Fruchtfleisch. Geschmacklich unterscheiden sie sich indes nur wenig.
Randen sind in der Küche vielseitig verwendbar: Sie können roh, gegart oder gekocht, als Salat, Eintopf, Suppe, in Essig eingelegt oder als Beilage zu Fleisch und Fisch genossen werden. Bekömmlich ist zudem auch Randensaft. Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen neigen, sollten Rande nur in Massen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist.
Randen sind trockenheitsresistente und anspruchslose Pflanzen, die zwischen April und Juni ausgesät und von August bis November geerntet werden. In den Verkaufsregalen sind Randen aus Schweizer Produktion aber das ganze Jahr verfügbar. (lid)

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