Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Radieschenblätter: Verbände pochen auf fristgerechte Neueinordnung

Die Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) pocht weiter auf eine fristgerechte Neueinordnung von Radieschenblättern, um die Verkehrsfähigkeit zu erhalten.

Verbände pochen auf fristgerechte Neueinordnung von Radieschenblättern. Bild: GABOT.

Anlässlich der Sitzung des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (SCoPAFF) Ende April 2024 in Brüssel hatte die BfG gemeinsam mit der Bundesvereinigung Obst und Gemüse (BVEO), dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV), dem Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) und dem Deutschen Fruchthandelsverband (DFHV) erneut eine praxisgerechte und zeitnahe Lösung gefordert.

Derzeit werden Radieschenblätter wie Grünkohl eingestuft und demzufolge auf die dort zugelassenen Rückstandswerte geprüft. Diese Einstufung läuft am 1. Januar 2025 aus und soll auch nicht verlängert werden. Aktuell wird eine Gleichbehandlung mit Ruccola geprüft. Damit soll eine langfristige rechtssichere Lösung erreicht werden. (ZVG/BfG)

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