Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rabobank: Ersteigert 14 Hochglasbetriebe

Bodemgoed BV und BV Het Pakhuis, beides Tochtergesellschaften der Rabobank, haben derzeit 14 Hochglasbetriebe in Besitz, die sie auf Auktionen erworben haben.

Bodemgoed BV und BV Het Pakhuis, beides Tochtergesellschaften der Rabobank, haben derzeit 14 Hochglasbetriebe in Besitz, die sie auf Auktionen erworben haben.

Die Anzahl der versteigerten Betriebe sei in diesem Jahr deutlich gewachsen - der Erfolg der Versteigerungen sei allerdings begrenzt, heißt es in einem Artikel von "gfactueel.nl". "Nur wenige Unternehmen werden tatsächlich verkauft", berichtet Sybrand Abma vom auf agrarwirtschaftliche Objekte spezialisierten Maklerbüro Santen&Gasille Makelaars in De Lier. Unternehmen, die nicht den Mindestverkaufspreis erbrächten, würden durch Bodemgoed BV oder BV Het Pakhuis gekauft. Die Bank schlage damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Unternehmen würden von weiteren Insolvenzforderungen befreit und die Bank helfe zu verhindern, dass noch mehr Unternehmen durch die weitergehende Abwertung des Eigentums in der Branche 'unter die Räder kommen'.

Im nächsten Monat sind für mindestens vier weitere Gewächshausbetriebe Versteigerungen geplant. Über jeden erworbenen Betrieb werde einzeln entschieden, heißt es bei der Rabobank. Grundsätzlich werde zuerst versucht, das Objekt noch zu verkaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt könnten die Unternehmen einen kurzfristigen Mietvertrag erhalten, um die Gewächshäuser und die Einrichtung in einwandfreiem Zustand zu halten. Schlage der Verkauf komplett fehl, würden die Betriebe "demontiert". "Im Moment ist das Aufkaufen dieser Unternehmen die beste Lösung. Ansonsten wären die Verkaufspreise völlig zusammengebrochen", sagte Jaap Stolze von der Rabobank. Vermieten sei eine weitere Option, die in Anbetracht der kommenden Saison auf der Hand liege. 

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