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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Quitten: Urtümlicher Slow Food
Im Gegensatz zu den meisten Früchten können einheimische Quitten nicht roh gegessen werden. Doch gekocht schmeckt die uralte Frucht bestens.
Heute ist der Mensch oft unterwegs und hat dementsprechend nicht mehr allzu viel Zeit zum Kochen. In einer Zeit, in der Fertiggerichte boomen, ist die Quitte das Gegenteil des Trends. Wahrer "Slow Food" sozusagen. Denn roh direkt vom Baum schmeckt die Quitte (bis auf die Shirin-Quitte, die aber hierzulande nicht wächst) äußerst bitter und ist steinhart. Die Zubereitung der Quitte kostet dementsprechend Zeit, die sich aber lohnt. Aus der Frucht lassen sich tolle Konfitüren herstellen, aber auch Gelée, Kompott, Saft oder Edelbrand werden aus der pelzigen Frucht produziert. Vor der Zubereitung muss darauf geachtet werden, dass der pelzige Flaum mit einem groben Geschirrtuch abgerieben wird, denn dieser schmeckt besonders bitter. Nischendasein im Schweizer Obstbau
Vergleicht man die Quitte mit anderem Kernobst wie Äpfeln oder Birnen, so spielt sie nur eine marginale Rolle. Im Jahr 2010 betrug die Ernte 629 Tonnen, auf nur gerade sieben Hektar wurden in der Schweiz Quitten angebaut. Das ist nicht einmal halb so viel wie die Anbaufläche von Kiwis. Glücks-Symbol
Erstmals als Kulturpflanze angepflanzt wurde die Quitte wahrscheinlich vor mehr als 4.000 Jahren im Kaukasus. Die alten Griechen und Römer sahen in der Frucht ein Symbol des Glücks und der Fruchtbarkeit. Später war die Quitte die erste Frucht, aus der Konfitüre hergestellt wurde. Bereits im 16. Jahrhundert wurde die Frucht zusammen mit Zucker zu Konfitüre eingekocht. Weil die Quitte auf Portugiesisch Marmelo heißt, entstand der Name Marmelade. ( Quelle:lid)

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