Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Quinoa: Neue Sorten erobern die Welt

Niederländische Forscher der Universität Wageningen entwickelten drei neue, europäische Quinoa-Arten.

Niederländische Forscher der Universität Wageningen entwickelten drei neue, europäische Quinoa-Arten.

Die global zunehmend beliebte Quinoa stammt ursprünglich aus den Anden Boliviens und Perus. Das Forschungszentrum forschte seit den 1990er Jahren nach einer Art, die auch im Nordwesten Europas kultiviert werden kann, wie Universität Wageningen schreibt. Dazu wurde Quinoa gezüchtet, die unter europäischen Bedingungen, das heisst bei längerer Tagesdauer und salzigen Böden reifen kann.

Bereits seit 2007 werden in Frankreich auf 1.000ha die neuen Quinoa-Arten angepflanzt, so Züchter Robert van Loo gemäß Universität. Auch die Niederlande steigen ins Quinoa-Geschäft ein und kultivieren bereits auf 30ha europäische Quinoa.

Zurzeit kann die globale Nachfrage nach Quinoa kaum gedeckt werden. Doch die südamerikanische Produktion zu erhöhen ist schwierig. So wäre Van Loo nicht überrascht, wenn in Europa bis in fünf Jahren 20.000ha Quinoa kultiviert würden. Dadurch würden ausserdem die derzeit sehr hohen Preise sinken.

Van Loo sieht in der europäischen Quinoa-Produktion auch keine Gefahr für südamerikanische Länder. Quinoa sei nicht Hauptbestandteil des alltäglichen Essens und schon vor dem globalen Hype hätte der Anbau von Quinoa aufgrund von kleinen Erträgen abgenommen, so Van Loo gemäss Wageningen UR. (lid)  

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