Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

QS und DFHV: Stellen Monitoringreport 2012 vor

Mehr als 99% der Proben aus der Europäischen Union lagen unterhalb der gesetzlich vorgegebenen Höchstgehalte an Pflanzenschutzmitteln. Bei Ware aus Drittstaaten betrug die Quote knapp 97%.

Mehr als 99% der Proben aus der Europäischen Union lagen unterhalb der gesetzlich vorgegebenen Höchstgehalte an Pflanzenschutzmitteln. Bei Ware aus Drittstaaten betrug die Quote knapp 97%. Das belegt eindeutig: Die Qualitätssicherungssysteme der Wirtschaft tragen mit Erfolg dazu bei, dass Pflanzenschutzmittel achtsam und innerhalb der gesetzlichen Anforderungen eingesetzt werden. Verbraucher und Umwelt werden gleichermaßen entlastet.

Frisches Obst und Gemüse ist gesund. Das zeigt die gemeinsame Auswertung der Rückstandsmonitoringprogramme der QS Qualität und Sicherheit GmbH und des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV). Damit Verbraucher genussvoll in einen knackigen Apfel beißen und vitaminspendendes Wintergemüse unbesorgt verzehren können, unterziehen sich die Unternehmen der Obst- und Gemüsebranche strengen Eigenkontrollen. Dazu gehören regelmäßige, risikoorientierte Rückstandsuntersuchungen der gehandelten Ware. Die Auswertung der freiwilligen Monitoringprogramme QS und 4fresh zeigt: Der gesundheitliche Verbraucherschutz funktioniert bei Obst und Gemüse. Die gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgehalte für Rückstände von Pflanzenschutzwirkstoffen werden in aller Regel mit weitem Abstand eingehalten. Überschreitungen bedeuten nicht automatisch, dass die Ware für den Verbraucher bedenklich ist. Sie sind die absolute Ausnahme und werden im Rahmen der Qualitätssicherung sanktioniert.

Für den Monitoringreport 2012 wurden zwischen dem 1. November 2010 und dem 31. Oktober 2011 insgesamt 13.721 Proben von Obst, Gemüse und Kartoffeln aus 74 Ländern ausgewertet. Das Ergebnis ist erfreulich: Nur in 0,9% der Proben aus der Europäischen Union wurden die gesetzlich vorgegebene Höchstgehalte überschritten. Bei Ware aus Drittstaaten lag die Quote bei 3,2%. Neben einem Überblick über die allgemeine Rückstandssituation bei Obst und Gemüse, wurde die Einhaltung der gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte auch für einzelne Produkte betrachtet. Im diesjährigen Report findet sich eine ausführliche Auswertung für Tomaten, Strauchbeerenobst, Zitronen sowie Gurken. (dfhv)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.