Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

QS: Über 1.000 Betriebe setzen bereits auf FIN

Das Angebot der Freiwilligen Inspektion Nachhaltigkeit (FIN) der QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) erreicht einen wichtigen Meilenstein: Über 1.000 Betriebe aus der Obst-, Gemüse- und Kartoffelbranche haben sich für eine Teilnahme am Nachhaltigkeitsmodul angemeldet.

Freiwilliges QS-Nachhaltigkeitsmodul etabliert sich in der Obst-, Gemüse- und Kartoffelbranche.

Die Entwicklung zeigt, dass der Bedarf nach einer praxisnahen, transparenten und gleichzeitig freiwilligen Lösung zur Dokumentation von Nachhaltigkeitsleistungen in der Branche groß ist.

Seit der Einführung von FIN Anfang 2024 können Erzeuger, Handelsunternehmen sowie Unternehmen der Be- und Verarbeitung ihr Nachhaltigkeitsengagement im Rahmen eines QS-Audits überprüfen lassen und mit einem FIN-Zertifikat belegen. Die steigende Zahl teilnehmender Betriebe verdeutlicht die hohe Akzeptanz der verschiedenen FIN-Module entlang der Wertschöpfungskette.

Die Anmeldung dieser großen Anzahl an Betrieben bestätigt, dass wir mit FIN den Bedarf der Branche getroffen haben, sagt Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der QS Qualität und Sicherheit GmbH. Viele Unternehmen setzen bereits heute zahlreiche Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit um. Mit FIN bieten wir ihnen eine Möglichkeit, diese Aktivitäten nachvollziehbar, überprüfbar und transparent zu dokumentieren. Gleichzeitig bleibt die Teilnahme freiwillig und orientiert sich konsequent an den Erfordernissen der Praxis.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von FIN ist die einfache Integration in bestehende QS-Prozesse. Die Inspektionen können im Rahmen regulärer QS- beziehungsweise QS-GAP-Audits durchgeführt werden. Für die Unternehmen entsteht dadurch nur ein geringer zusätzlicher Aufwand. Die Anforderungen wurden gemeinsam mit Experten und Praktikern aufgesetzt und werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Darüber hinaus schafft FIN eine belastbare Grundlage, um Nachhaltigkeitsmaßnahmen strukturiert zu erfassen und deren Umsetzung gegenüber Kunden, Handelspartnern oder weiteren Marktteilnehmern nachvollziehbar nachzuweisen. Die unabhängige Überprüfung sorgt für Transparenz und ermöglicht eine valide Messbarkeit des Nachhaltigkeitsengagements auf Betriebsebene.

Aktuell umfasst FIN die Handlungsfelder Biodiversität und Wassereffizienz für Erzeugerbetriebe sowie das Handlungsfeld Nachhaltigkeitsmanagement für Handelsunternehmen.

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