- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- QS-System: Strafgelder fließen in die Fo...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
QS-System: Strafgelder fließen in die Forschung
QS-Wissenschaftsfonds fördert Forschungsprojekte zur Reduktion des Antibiotikaeinsatzes und zum Verzicht auf Ferkelkastration
Der neu gegründete QS-Wissenschaftsfonds fördert Wissenschafts- und Forschungsprojekte in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Er speist sich aus Vertragsstrafen, die Systempartner bei Verstößen gegen die QS-Anforderungen zahlen müssen. 111.000 Euro vergab der QS-Fonds 2013 bislang. Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit der Reduktion des Antibiotikaeinsatzes, Alternativen zur Ferkelkastration und mit der Nachhaltigkeit der Wertschöpfungskette.
Die geförderten Projekte sollen einen Nutzen für die gesamte Wertschöpfungskette bringen. Die Ergebnisse werden zudem öffentlich zugänglich gemacht. Der QS-Wissenschaftsfonds wurde von den Gesellschaftern der QS Qualität und Sicherheit GmbH gegründet. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Dies geschieht insbesondere durch die Kofinanzierung von Forschungsprojekten, die Vergabe von Forschungsaufträgen und die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen. Die Entscheidung über die Vergabe von Mitteln trifft ein eigens eingerichteter Vorstand unter Vorsitz von Prof. Dr. Reiner Doluschitz.
Die Mittel kommen aus den Erlösen der Vertragsstrafen. Diese werden verhängt, wenn Systempartner gegen die Anforderungen des QS-Systems verstoßen. Für die Ahndung der Verstöße ist ein unabhängiger Sanktionsbeirat zuständig. Je nach Schwere des Verstoßes kann er neben finanziellen Vertragsstrafen auch Abmahnungen aussprechen oder vermehrte Kontrollen sowie den zeitweiligen bis dauerhaften Ausschluss aus dem QS-System anordnen. In den vergangenen drei Jahren wurden insgesamt 506 Sanktionsverfahren in der Systemkette Fleisch und Fleischwaren durchgeführt. In 346 Fällen wurden Vertragsstrafen in Höhe von insgesamt 203.400 Euro verhängt, die jetzt der Forschung und Entwicklung zu Lebensmittelsicherheit, Qualitätssicherung und Tierschutz zugutekommen. (Quelle: QS)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.