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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
QS: Neues Handlungsfeld Wassereffizienz
Es ergänzt die 2024 im QS-System neu eingeführte Freiwillige Inspektion Nachhaltigkeit (FIN) um Anforderungen an ein nachhaltiges Wassermanagement in Erzeugerbetrieben. Für Handelsunternehmen, die am FIN-Nachhaltigkeitsmanagement teilnehmen, erweitert sich der Leitfaden um ein Kapitel zur Wassernutzung. Ab April 2025 können Erzeuger sowie Handelsunternehmen der Obst-, Gemüse- und Kartoffelbranche sich somit ihren nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser zertifizieren lassen. Am Gemeinschaftsstand der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) in Halle 20 (Standnummer B31) können sich die Fachbesucher darüber hinaus bei QS wie gewohnt auch rund um die Themen Lebensmittelsicherheit, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit bei frischem Obst und Gemüse informieren.
Bevor QS die neuen Anforderungen zum Wassermanagement bei der Obst-, Gemüse- und Kartoffelerzeugung in ihre Leitfäden FIN Erzeugung und FIN Handel aufgenommen hat, prüfte eine Expertengruppe aus Qualitätsmanagern und Praktikern deren Umsetzbarkeit für alle Regionen und Produktionsarten. Die konkreten Anforderungen vervollständigen damit das modular aufgebaute FIN-Angebot bei QS. Sie gelten ab dem 1. April 2025 und sind ab sofort auf derQS-Webseite abrufbar. Wie bei FIN üblich, findet die Einführung innerhalb einer Pilotphase statt, in der sämtliche Ergebnisse detailliert ausgewertet und evaluiert werden. Seit 2024 nutzen Erzeuger und Handelsunternehmen bereits den QS- Nachhaltigkeitscheck sowie die FIN Module Biodiversität und Nachhaltigkeitsmanagementsystem um damit ihr betriebliches Engagement zu organisieren und zertifizieren zu lassen. Diese FIN-Inspektionen sind kostenlos und freiwillig. Sie können in Kombination mit den regulären QS- bzw. QS-GAP-Audits durchgeführt werden.
Für alle interessierten Standbesucher stellen die QS-Kolleginnen und Kollegen darüber hinaus auch die aktuellen Zahlen aus dem QS-Rückstandsmonitoring vor: Knapp 15.000 Auswertungsergebnisse im Jahr 2024 aus 28 Herkunftsländern bestätigten mit weiter sinkenden Rückstandswerten die Sicherheit von Obst und Gemüse im QS-System. Ferner können sich die Besucher auch über die Weiterbildungsangebote der QS-Akademie informieren.

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