Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Putzbrunner Wald: Asiatischer Laubholzbockkäfer gefunden

Bei den regelmäßigen Kontrollen in der Quarantänezone für den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) im Umkreis der Befallszone Neubiberg wurde am Rand des Putzbrunner Waldes "Große Wiese" angrenzend an den Münchner Stadtteil Waldperlach ein mit ALB befallener Ahornbaum festgestellt.

Bei den regelmäßigen Kontrollen in der Quarantänezone für den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) im Umkreis der Befallszone Neubiberg wurde am Rand des Putzbrunner Waldes „Große Wiese“ angrenzend an den Münchner Stadtteil Waldperlach ein mit ALB befallener Ahornbaum festgestellt. Gefunden wurde, wissenschaftlich nachgewiesen, eine lebende ALB-Larve, die kurz vor der Verpuppung und somit vor dem nahen Ausflug als Käfer stand. Um die betroffenen Bürger und Bürgerinnen im Umkreis dieses Fundes über den Baumschädling und die jetzt notwendigen Schritte zu seiner Bekämpfung zu informieren, findet am 10. Juni 2015 um 19 Uhr in der Mensa des Schulzentrums Perlach-Nord, Quiddestraße 4, eine örtlich bezogene Informationsveranstaltung mit Experten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg sowie Vertretern der Stadt München statt.

Um die weitere Ausbreitung dieses gefährlichen Baumschädlings, der lebende Laubbäume befällt, zu verhindern, müssen nach Vorgaben der EU und des Bundes im Umkreis von 100 Metern um diesen ALB-Fund alle befallenen und befallsverdächtigen Laubgehölze, die Wirtspflanzen des ALB sind, entfernt, gehäckselt und verbrannt werden. Dieses Vorgehen dient dem Schutz des umliegenden Baumbestandes und ist bis jetzt die einzige wirksame Methode zur Bekämpfung dieses invasiven Quarantäneschädlings. Bereits mit ALB befallene Laubgehölze können nicht gerettet werden und sterben innerhalb weniger Jahre vollständig ab.

Um die exakte Betroffenheit der einzelnen Grundstückseigentümer im Waldperlacher Siedlungsgebiet zu klären, werden die Mitarbeiter der LfL dort in den kommenden Wochen ein intensives Monitoring durchführen sowie den gesamten Gehölzbestand erfassen, da der Käfer ab Anfang Juni ausschlüpfen und sich dann weiter verbreiten kann. (Lfl)

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