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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Projekt: Transformation des Agrar- und Ernährungssystems erforschen
Wie weitreichende Veränderungsprozesse so gestaltet werden können, dass sie sowohl ökologisch nachhaltig als auch sozial inklusiv sind, erforscht ein von der Berlin University Alliance gefördertes Projekt an den Verbundpartnerinnen Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin.
„In unserem Projekt 'Social cohesion, food and health. Inclusive food system transitions' gehen wir zusammen mit Forschenden aus verschiedenen Disziplinen und Praxispartner*innen genau dieser Frage nach, die nun in den öffentlichen Debatten um die „Ramschpreise“ ihren Ausdruck findet“, sagt Prof. Dr. Peter H. Feindt, Projektleiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. „Sozialer Zusammenhalt ist eng mit der Frage verknüpft, wie ein gleichberechtigter Zugang zu sicheren, gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln gesichert werden kann und gleichzeitig den Landwirt*innen ein angemessenes Einkommen sichert – dass das gar nicht so einfach ist, zeigt die aktuelle Debatte“, sagt Peter Feindt weiter.
Die Verbundpartnerinnen führen das Projekt gemeinsam von 2021 bis 2023 durch. „In Fallstudien zu sozialen und technologischen Innovationen im Landwirtschafts- und Ernährungssektor schauen wir uns genauer an, ob diese sozialen Zusammenhalt eher fördern oder gefährden“, erläutert Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer von der TU Berlin, eine der drei Sprecher*innen des Projekts. „Dabei nehmen wir den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten in der Produktion und Vermarktung von Schweinefleisch ebenso in den Blick wie das Angebot gesunder und inklusiver Schulmahlzeiten und verschiedene Innovationen im Bereich der Erzeugung von Fleischersatzprodukten.“
Weiterhin tragen die derzeit an der FU Berlin von Dr. Klaus Jacob partizipativ mit Praxisakteur*innen entwickelten Szenarien dazu bei, gemeinsam eine Vorstellung davon zu erhalten, wie Landwirtschaft und Ernährung in 30 Jahren so aussehen können, dass sie positive Wechselwirkungen zwischen den Interessen verschiedener Akteur*innengruppen, sozialem Zusammenhalt, Ernährung und Gesundheit ermöglichen.
Die Berlin University Alliance
Die Berlin University Alliance ist der Verbund der drei Berliner Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für die gemeinsame Gestaltung von Wissenschaft in Berlin. Die vier Partnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um den Wissenschaftsstandort Berlin zu einem gemeinsamen Forschungsraum weiterzuentwickeln, der zur internationalen Spitze zählt. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen dabei die gemeinsame Erforschung großer gesellschaftlicher Herausforderungen, die Stärkung des Austausches mit der Gesellschaft, die Nachwuchsförderung, Fragen der Qualität und Wertigkeit von Forschung sowie übergreifende Vorhaben in Forschungsinfrastruktur, Lehre, Diversität, Chancengerechtigkeit und Internationalisierung. Die Berlin University Alliance wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. (Berlin University Alliance)

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