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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Programm: Förderung schadstoffarmer Lkw
Positiv bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) die Ankündigung aus dem Bundesverkehrsministerium, ein Programm zur Förderung besonders schadstoffarmer Lkw aufzulegen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Förderungen dürfen sich nicht nur auf Elektroantriebe beschränken. Wir brauchen eine technologieoffene Verkehrswende“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel. Eine Konzentration auf den Elektroantrieb führe schon wegen der nur geringen verfügbaren Stückzahlen an entsprechenden Lkw nicht zu kurzfristigen Verbesserungen der Schadstoffemissionen. Aber auch bei gasbetriebenen Lkw steht der Handel noch vor Herausforderungen. Denn auch hier haben die Hersteller nur wenige Modelle im Angebot. Insbesondere fehlen Lkw, die dem Anforderungsprofil des Handels entsprechen. Zudem muss zunächst ein Lkw-taugliches Netz an Gastankstellen aufgebaut werden. Das Förderprogramm hat einen Umfang von 10 Mio. Euro und soll Anfang Juni im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Erste Anträge können dann voraussichtlich noch im Juli beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gestellt werden. Gefördert werden sollen schwere Lkw mit den Gasantrieben CNG und LNG sowie mit Elektroantrieben. Die Fördermittel dürften allerdings schnell ausgeschöpft sein. Eine deutliche Erhöhung sei daher geboten, wenn schnelle Erfolge erzielt werden sollen, so Binnebößel. (PdH)

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