Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Prognosfruit: Ergebnisse 2020

Der traditionelle Kongress der europäischen Apfel- und Birnenwirtschaft zur Schätzung der europäischen Ernte von Äpfeln und Birnen fand in diesem Jahr in Form von mehreren Web-Vorträgen statt.

Prognosfruit schätzt die diesjährige Apfelernte in der Europäischen Union für die 28 Mitgliedstaaten auf 10.711.000 Tonnen. Bild: GABOT.

Prognosfruit 2020 wurde ausgerichtet vom Verband der belgischen Obsterzeugerorganisationen in Zusammenarbeit mit der World Apple and Pear Association, WAPA sowie der berufsständischen europäischen landwirtschaftlichen und genossenschaftlichen Interessenvertretung COPA/COGECA.

Prognosfruit schätzt die diesjährige Apfelernte in der Europäischen Union für die 28 Mitgliedstaaten auf 10.711.000 Tonnen und damit um 72.000 Tonnen niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 sind es 4% weniger. In Deutschland werden in diesem Jahr 951.000 Tonnen Äpfel erwartet und damit liegt die Ernteerwartung um 4% niedriger als im Vorjahr.

Die größten Apfelerzeugerländer der Europäischen Union sind in diesem Jahr Polen mit 3.400.000 Tonnen (gegenüber Vorjahr +17%), gefolgt von Italien mit 2.080.000 Tonnen (-4% gegenüber Vorjahr) und Frankreich mit 1.431.000 Tonnen (-13% gegenüber Vorjahr). Deutschland liegt mit 951.000 Tonnen oder einem Minus von 4% gegenüber dem Vorjahr auf Platz vier, vor Spanien mit 467.000 Tonnen (gegenüber dem Vorjahr -16%). Es folgt Ungarn mit 350.000 Tonnen (gegenüber Vorjahr -23 %) vor Rumänien mit 343.000 Tonnen (gegenüber Vorjahr +5%), Portugal mit 301.000 Tonne (-15% gegenüber Vorjahr) und Griechenland mit 289.000 Tonnen (+5% gegenüber Vorjahr).

Auf den nächsten Plätzen folgen die Niederlande mit 234.000 Tonnen (gegenüber Vorjahr -14%) vor dem Vereinigten Königreich mit 207.000 Tonnen (+1% gegen über Vorjahr), Belgien mit 167.000 Tonnen (-31% gegenüber Vorjahr), Österreich mit 121.000 Tonnen (-17% gegenüber Vorjahr) und der Tschechischen Republik mit 111.000 Tonnen (gegenüber Vorjahr +8%). In Kroatien werden 55.000 Tonnen, in Slowenien 46.000 Tonne, in der Slowakei 30.000 Tonnen und in Litauen 58.000 Tonnen erwartet. In Schweden werden 32.000 Tonnen, in Dänemark 24.000 Tonnen sowie abschließend in Lettland 14.000 Tonnen erwartet.

Nach Sorten wird in diesem Jahr die größte Ernte in der EU wiederum bei Golden Delicious mit 1.964.000 Tonnen erwartet. Es folgt Gala mit 1.490.000 Tonnen, vor Red Delicious mit 660.000 Tonnen, vor Idared mit 598.000 Tonnen, vor Shampion mit 444.000 Tonnen, vor Granny Smith mit 369.000 Tonnen, vor Elstar mit 312.000 Tonnen und Jonagold mit 310.000 Tonnen und vor Fuji mit 294.000 Tonnen, vor Cripps Pink mit 277.000 Tonnen und Braeburn mit 257.000 Tonnen.

Die Birnenernte in der Europäischen Union wird mit 2.119.000 Tonnen um 12% höher aus-fallen als im Vorjahr. Größte Birnenerzeugerländer in der Europäischen Union sind Italien mit 642.000 Tonnen vor den Niederlanden mit 373.000 Tonnen, Belgien mit 362.000 Tonnen und Spanien mit 300.000 Tonnen. In Deutschland werden in diesem Jahr 43.000 Tonnen Birnen erwartet. (Quelle: BOG)

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