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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
PRE: Mini-Kiwis vom Bodensee
Das Projekt "Mini-Kiwi Manufaktur Bodensee" hat zum Ziel, den Anbau weiterzuentwickeln und die Vermarktung der Mini-Kiwi in der Schweiz zu intensivieren. Im Mittelpunkt steht dabei ein gemeinsames Aufbereitungszentrum. Zudem soll mit gezielter Vermarktung die Mini-Kiwi als Frucht in der Schweiz bekannter gemacht werden. Das Projekt wurde Ende 2017 eingegeben und die Umsetzung dauert noch bis Ende 2023.
"Ursprünglich sei dieses Projekt als stark wertschöpfungskettenorientiertes PRE eingegeben worden", erzählt Lisa Landert, Verantwortliche für PRE in der Deutschschweiz und im Tessin beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW). Doch sei dies damals noch nicht ausreichend gewesen, um als PRE anerkannt zu werden. So wurde das Projekt um ein weiteres, touristisches Teilprojekt ergänzt und der bestehende Apfelweg in Altnau um ein Mini-Kiwi-Hofladen sowie eine -Plantage erweitert.
Auch gut sieht man am Projekt "Mini-Kiwi Manufaktur Bodensee" wie lange es bei gewissen Projekten dauert, bis sie in die Umsetzungsphase gelangen. Mittlerweile laufe das Projekt zwar "einfach", sagt Geschäftsführer Urs Wehrle, doch das habe viel Geduld gebraucht. Die Projekteingabe erfolgte zwar erst Ende 2017, doch sei die Idee zum Projekt viele Jahre vorher schon entstanden. Und auch nach Eingabe des Projektes sei es nicht immer einfach gewesen, meint Wehrle.
"Um Projekte mit so vielen Beteiligten zu realisieren braucht es einen unglaublich langen Atem", sagt er. Doch sei er grundsätzlich zufrieden damit, wie das Projekt jetzt laufe. "Beim Absatz haben wir uns zwar ursprünglich mengenmäßig etwas mehr erhofft. Doch mittlerweile sind wir damit zufrieden, dass wir jedes Jahr eine gewisse Menge Mini-Kiwis verkaufen können", sagt Wehrle. Damit sei für ihn zurzeit das Ziel des Projektes erreicht. Es brauche wirklich viel Marketing, um ein neues Produkt wie die Mini-Kiwis einzuführen und bekannt zu machen. "Das ist nicht wie bei Erdbeeren oder Heidelbeeren, die schon jeder kennt". (lid)

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