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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
PotatoEurope: Schilf-Glasflügelzikade bestimmt die Diskussionen
Gelobt wurde das schnelle Handeln von Politik und Behörden im vergangenen aber auch in diesem Jahr. Rasch ist hier erkannt worden, dass die Situation hinsichtlich des rasanten Auftretens der Schilf-Glasflügelzikade außergewöhnlich ist, was auch der Vertreter des Julius Kühn-Institutes bestätigt. Die Wirtschaftsvertreter sind sich einig, dass schnelles Handeln auch der Maßstab für die Zukunft sein muss, denn der Schaderreger breitet sich weiter aus. In diesem Jahr flog die Schilf-Glasflügelzikade früher und länger, was ursächlich unter anderem mit den Witterungsbedingungen zu tun hat. Zwingend erforderlich sind daher rasche Investitionen in praxisnahe Forschung und eine kritische Überprüfung der Pflanzenschutzmittelzulassung.
„Ein integrierter Bekämpfungsansatz ist zwingend erforderlich, um bei der Eindämmung der Schilf-Glasflügelzikade Schritt für Schritt weiterzukommen“, so das Fazit von Dr. Karsten Buhr, EUROPLANT Innovation Gmbh, anlässlich des gut besuchten Bühnentalks „SBR/Stolbur – branchenübergreifend handeln und Ernten sichern“ auf der PotatoEurope 2026 in Springe. Zu den Maßnahmen gehören u.a. eine angepasste Fruchtfolge, die Bodenbearbeitung, pflanzenbauliche Maßnahmen, aber auch die Sortenwahl und am Ende auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – all das abgestimmt auf die betriebliche Situation und bei den Pflanzenschutzmaßnahmen entsprechend der behördlichen Vorgaben.
„Wir haben auf unserem Betrieb in Sachsen-Anhalt mal erfolgreich 250 ha Kartoffeln angebaut, das zunehmende Auftreten des Schaderregers hat in jüngster Zeit allerdings zu einer Reduzierung des Anbaus auf 100 ha geführt“, stellt Sven Borchert, Landwirt, die Situation auf seinem Betrieb dar. Das führt nicht nur zu finanziellen Einbußen, sondern wir verlieren auch ein wertvolles Fruchtfolgeglied, so Borchert weiter. Ein echter Fortschritt in der Eindämmung gelingt nur durch fruchtartenübergreifendes Handeln verschiedener Akteuren.

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