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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
PotatoEurope: Anziehungspunkt für Kartoffelprofis
Mit 239 Ausstellern aus 14 Ländern und knapp 10.000 Besuchern aus 60 Ländern war die PotatoEurope 2018 in einem ungewöhnlichen Kartoffeljahr ein besonderer Anziehungspunkt für die internationalen Kartoffelprofis. Als diesjähriger Gastgeber der PotatoEurope bot Deutschland eine hervorragende Plattform im Herzen von Niedersachsen. Die PotatoEurope findet im Wechsel mit Belgien, Frankreich und den Niederlanden statt.
Auch in diesem Jahr waren die Maschinenvorführungen Besuchermagneten. Das von der deutschen Kartoffelwirtschaft initiierte und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Forschungsprojekt „Alternative Krautminderungsverfahren“ präsentierte dem Fachpublikum erste Ergebnisse. Der Gemeinschaftsstand der deutschen Kartoffelwirtschaft, auf dem sich der Deutsche Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV) und die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) präsentierten, wurde sehr gut besucht.
DKHV-Präsident Thomas Herkenrath zeigte sich mit dem großen Zuspruch sehr zufrieden. „Auf der Branchen-Leitmesse hat die deutsche Kartoffelwirtschaft eindrucksvoll ihre international anerkannte Leistungsfähigkeit demonstriert. Mit unserem Gemeinschaftsauftritt haben wir unseren Messebesuchern ein umfangreiches Gesprächs- und Informationsangebot unterbreitet, das an beiden Messetagen sehr gut angenommen worden ist.“ Auch viele Mitgliedsunternehmen des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes e.V. (DKHV) nutzten die internationale Fachmesse, um ihre gesamte Bandbreite an Leistungen zu demonstrieren. Die Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand zogen eine positive Messebilanz. Insbesondere am Eröffnungstag sei der Informationsaustausch mit den Fachbesuchern sehr gut gewesen.
In vielen Gesprächen standen die Besonderheiten des Jahres und die derzeit unterdurchschnittlich eingeschätzten Ertragserwartungen im Mittelpunkt. Qualität und Ertrag der Haupternte bei Kartoffeln werden sich jedoch erst in den nächsten Wochen entscheiden. „Wenn am 26. September 2018 auf der internationalen Kartoffel-Herbstbörse in Hamburg die erste offizielle Ernteschätzung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für Kartoffeln diskutiert wird, wird sich zeigen, ob die derzeit bestehenden Prognosen realistisch sind“, so der DKHV-Geschäftsführer Dr. Sebastean Schwarz. „Für den Verbraucher jedenfalls werden Qualitätskartoffeln zu einem günstigen Preis jederzeit sicher im Laden erhältlich sein. Hier auf der PotatoEurope demonstrieren unsere Kartoffelunternehmen, dass sie auch künftig alle Voraussetzungen für eine Qualitätsproduktion sicher beherrschen.“, konstatiert Herkenrath. (Quelle: Deutscher Kartoffelhandelsverband e.V.)

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