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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
PotatoEurope 2018: Globale Perspektiven für die tolle Knolle
Die PotatoEurope 2018, die am 12. und 13. September auf dem Rittergut Bockerode in Springe-Mittelrode bei Hannover stattfand, war zentraler Treffpunkt der Kartoffelprofis aus aller Welt. Wie der Veranstalter DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in einem vorläufigen Fazit feststellte, kamen knapp 10.000 Besucher aus mehr als 60 Ländern zu dieser Freilandausstellung der internationalen Kartoffelbranche. „Die PotatoEurope 2018 zeigte“, so DLG-Vizepräsident René Döbelt, „dass neue Verfahren in der Anbautechnik nicht nur nationales Interesse wecken, sondern auch bei einem internationalem Publikum starke Aufmerksamkeit finden.“ Fachliche Schwerpunkte wie die Specials „Alternative Krautminderungsverfahren“, „optoelektronische Sortierung“ sowie der „Treffpunkt Öko-Kartoffeln“ zogen nationale und internationale Besucher in ihren Bann.
Mehr als jeder dritte Besucher kam aus dem Ausland. Die meisten von ihnen aus den Niederlanden, Polen, Großbritannien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Österreich, Italien und Spanien. Aber auch Fachleute aus Asien, Nord- und Südamerika sowie aus Afrika nutzten die PotatoEurope 2018 zur intensiven Information über neue und bewährte Sorten und Saatgut, die Technik für die Produktion und die Verarbeitung, über Fragen des Managements, des Handels sowie über Strategien der Düngung und des Pflanzenschutzes.
„Gerade die aktuelle Trockenheit und die Reaktionen auf die zu erwartenden Ertragseinbußen zeigen, wie wichtig unserer Gesellschaft eine zuverlässige Versorgung mit qualitativ hochwertigen Kartoffeln ist“, so Martin Umhau, DLG-Aufsichtsratsmitglied. Für Umhau ist die PotatoEurope das zentrale Schaufenster zu den Technologiesprüngen in der Kartoffelproduktion für die gesamte Wertschöpfungskette. Zudem zeigt sie eindrucksvoll Perspektiven und Alternativen für den Anbau und die Vermarktung in der Zukunft auf.
Die Aussteller zeigten sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis der PotatoEurope 2018 sehr zufrieden. Beeindruckt waren sie insbesondere vom hohen fachlichen Besucherniveau. Fachlich fundierte, intensive Gespräche kennzeichneten die professionelle Atmosphäre auf den Ständen der 239 Aussteller aus 14 Ländern.
Die nächste PotatoEurope findet am 4. und 5. September 2019 in Kain/Tournai (Belgien) statt. Veranstalter wird die Fedagrim (Belgische Federatie van de Ultrusting) sein. In Deutschland wird die PotatoEurope wieder im Jahr 2022 durchgeführt. (Quelle: DLG)

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