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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Positionspapier: Chancen neuer genomischer Techniken nutzen
Das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel, die Züchtung von klimarobusten Pflanzen zu unterstützen, begrüßen sie dabei ausdrücklich. Unverständlich ist hingegen, dass das Potenzial der neuen genomischen Techniken in diesem Zusammenhang unerwähnt bleibt.
Die deutsche und europäische Landwirtschaft stehen vor großen Herausforderungen: Ernährungssicherung, Bewältigung des Klimawandels, Schutz von Umwelt und Biodiversität bei gleichzeitiger Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Umsetzung der Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission und das konkrete Ziel der neuen Bundesregierung, 30% Ökolandbau bis 2030 zu erreichen, werden Einfluss auf die Produktivität der landwirtschaftlichen Erzeugung in Europa haben. „Weitere Innovationen im Pflanzenbau und der Pflanzenzüchtung sind daher dringend erforderlich, um Ertragseinbrüche zu vermeiden. Dafür brauchen wir auch geeignete Werkzeuge, die außerhalb Europas bereits zum Standard gehören, wie beispielsweise die Genschere CRISPR/Cas”, so Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes e. V.Dr.
Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. betont: „Die Züchtung einer neuen Pflanzensorte dauert im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre. Pflanzenzüchter brauchen eine Arbeitsgrundlage, die ihnen ermöglicht, alle zur Verfügung stehenden Methoden verantwortungsvoll so einzusetzen, dass dieser Prozess verkürzt und der Landwirtschaft dringend benötigte Sorten kurzfristig bereitgestellt werden können.“
„Landwirte müssen in der Lage sein, schneller weiterentwickelte Pflanzen nutzen zu können. Wir begrüßen daher, dass die neue Bundesregierung die Züchtung von klimarobusten Pflanzensorten unterstützen will", unterstreicht Udo Hemmerling, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes e. V. Der Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V., Olivier Kölsch betont: „Wir müssen auch zukünftig eine verlässliche Rohwarenverfügbarkeit für eine hochwertige und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion in Europa sicherstellen können. Neue genomische Techniken werden hierfür einen wichtigen Beitrag leisten können.”
Um die genannten Ziele und Herausforderungen anzugehen, fordern die Verbände die Bundesregierung der 20. Legislaturperiode auf, sich für eine zeitnahe Anpassung des europäischen Gentechnikrechts an den wissenschaftlichen Erkenntnisstand, verbunden mit einem wissenschaftsbasierten gesellschaftlichen Dialog, einzusetzen. (ZVG)

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