Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Porträt: Gesunde Kirschen

Beim Gedanken an Obst läuft einem durchaus das Wasser im Mund zusammen. Für eine schlanke Lebensweise werden täglich zwei Portionen davon empfohlen – auch süße Kirschen.

Frisch gepflückte Kirschen aus der Region: süßer Genuss ohne Reue. Bild: GMH.

Kirschen enthalten viele wertvolle Vitalstoffe und das Kohlenhydrat Fructose – und man die Fructose im Obst nicht mit der in Fertigprodukten verwechseln darf.

Obwohl sich die Konzepte für eine schlanke Lebensweise in den Details durchaus unterscheiden, haben sie alle eines gemeinsam. Das Thema Kohlenhydrate nimmt eine zentrale Rolle ein, sie werden in wertlose und hochwertige eingeteilt. Wer abnehmen will, sollte nur die hochwertigen Kohlenhydrate essen und die wertlosen in der Dosis eines Gewürzes verwenden. Obst liefert generell hochwertige Kohlenhydrate. Auf den ersten Blick mag es verwirrend scheinen: auch süße Kirschen aus der Region gehören dazu, sie dürfen nicht auf dem Speiseplan fehlen. Dafür gibt es zwei Gründe: Obst enthält nicht nur Fructose als Zucker, sondern auch viele wertvolle Vitalstoffe. Eine einzige Kirsche hat etwa 100 davon – sofern sie frisch in der Region geerntet wurde. Je unreifer das Obst geerntet wird und je länger der Weg zwischen Obstgarten und Verbraucher ist, desto weniger Inhaltsstoffe sind in der Frucht enthalten.

Obst macht schlank und satt

Die Vitalstoffe bringen für die biochemischen Abläufe im Körper Vorteile. Für eine schlanke Lebensweise ist vor allem die Gruppe der Ballaststoffe verantwortlich – denn die machen satt. Wer also süße Kirschen isst, isst das „Gegengift“ zum Zucker automatisch mit. Auch die Zuckerform Fructose lässt Kirschen zum unverzichtbaren Bestandteil einer schlanken Lebensweise werden. Diese natürliche Fructose unterscheidet sich nämlich von der künstlich hergestellten, die in vielen Fertigprodukten verwendet wird. Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist nur schwer möglich, so viel Obst zu essen, dass man vergleichbar hohe Fructose-Mengen eines durchschnittlichen Fertigproduktes zu sich nimmt.

Viele süße Lebensmittel, die mit gängigem Haushaltszucker hergestellt werden, landen sozusagen direkt auf den Hüften und verursachen Heißhunger – bei Süßkirschen ist das aber nicht der Fall. Das liegt daran, dass Haushaltszucker auch Glucose, also Traubenzucker, enthält. Der lässt den Blutzucker in die Höhe schnellen. Fructose aus süßem Obst hebt den Blutzucker-Spiegel nur leicht an, sie hat einen niedrigen glykämischen Index. Bei einem hohen Blutzucker-Spiegel muss der Körper viel vom Hormon Insulin ausschütten – und vom Gesichtspunkt „Schlankheit“ betrachtet, ist Insulin ein Dickmacher. Denn es verteilt zuerst einen Teil des Blut-Zuckers in die Depots, zum Beispiel in die der Muskeln. Das, was in die Depots keinen Platz mehr hatte, wird in Fett umgewandelt und als solches in den Zellen gespeichert. Der Heißhunger entsteht, weil das Insulin den hohen Zuckerge¬halt sehr gründlich aus dem Blut wegräumt, und das Gehirn daraufhin Nachschub fordert. Greift man nun wieder zur Keksdose, beginnt der Kreislauf von neuem – greift man dagegen zu Kirschen, endet er, denn sie enthalten wertvolle Kohlenhydrate. (GMH)

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