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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Porträt: Baumschule Kapias
Der Landwirtschafts- und Baumschulbetrieb Kapias ist ein Familienunternehmen, das auf einem soliden Fundament steht. Seit fünf Generationen ist man im Bereich Landwirtschaft und Gartenbau tätig.
Heute umfasst die Farm eine Fläche von 22 ha, von denen 17 ha von dem Baumschulbetrieb eingenommen werden. Früher lag der Anbauschwerpunkt bei Koniferen, heute werden auch viele Laubgehölze und Stauden kultiviert. Der Großteil der Pflanzen wächst in Containern heran, wodurch sie unabhängig vom Wetter fast das ganze Jahr über zu vermarkten sind. Dafür nutzt man bei Kapias den eigenen Webshop und eine Art Cash- und Carry-Model, so dass die Kunden immer schnell und unkompliziert an die gewünschte Ware kommen. Hier sind die Kinder von Wojciech Kapias - Ania und Łukasz - besonders involviert. 70% der erzeugten Produkte werden auf diesem Weg vermarktet, 30% gehen in den Export, meist nach Südosteuropa. Der Einstieg um Produkte auch nach Westeuropa zu vermarkten sei schwierig, berichtet Wojciech Kapias.
Aktuell verwendet man bei Kapias immer noch torfbasierte Substrate mit Langzeitdünger. In der Regel werden die Container dann nach dem Topfen mit einer Mulchschicht versehen, hier experimentiert man mit einem neuen Produkt der Firma Ceres, das aus Buchweizenhülsen besteht. Auch anderen nachhaltigen Produktionsmitteln sei man aufgeschlossen, aber am Ende sei entscheidend, dass ein qualitativ hochwertiges Produkt erzeugt werde, das dann auch gut vermarktet könne.

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