Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Porreehochburg Nordrhein-Westfalen

Die Region Niederrhein ist eine der wichtigsten Erzeugerregionen für Porree in Deutschland.In den Jahren 2006 und 2007 wurden hier von den Erzeugerbetrieben jeweils 40 Mio. Stück Porree produziert. Der Großteil der Gesamtmenge wird im Freilandanbau kultiviert, nur für die traditionell etwas angebotsschwachen Monate zwischen März und Juni wird vereinzelt auf Porree aus Glas und Folienanbau zurückgegriffen. Die Anbaufläche beträgt insgesamt über 250 Hektar, das entspricht einer Größe von mehr als 500 Fußballfeldern. Das stärkste Absatzgebiet ist Westdeutschland und besonders das Rheinland und das Ruhrgebiet. Die Verbraucher schätzen Porree als einheimisches Spitzenprodukt, weshalb die Partner des Lebensmitteleinzelhandels die regionale Herkunft immer stärker betonen.

 

Bei der Vermarktung geht der Trend klar weg von Stück- und Bundware hin zur Kiloware: Lediglich 10% der aktuellen Ernte, das sind 2,4 Mio. Porree-Pflanzen, gehen als Stückware in den Handel, der Rest wird nach Gewicht verkauft. 2006 wurden so weitere 5.800 Tonnen Porree durch Landgard vermarktet. Die Kiloware ist so beliebt, weil sie es dem Verbraucher erleichtert, seinen persönlichen Bedarf festzustellen. Gerade Porree variiert bei den einzelnen Stücken im Durchmesser sehr stark, die Bündelung nach Stückzahlen wurde so von vielen Verbrauchern in der Vergangenheit als unvorteilhaft empfunden. Der Preis für Porree bleibt trotz der gestiegenen Unkosten bei Lebensmitteln auf einem günstigen Niveau: Die internationale Wettbewerbssituation sowie eine fortschreitende Modernisierung der Betriebe führt zu einem differenzierten Sorten- und Mengenangebot – der Porree bleibt also weiterhin ein preiswerter Leckerbissen. (Quelle: Landgard)

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