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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Politikerpraktikum: "GaLaBau in Politik und Praxis"
Was macht eigentlich ein Landschaftsgärtner? Dieser Frage ging die SPD-Bundestagskandidatin Dr. Ilja-Kristin Seewald im Rahmen der Initiative „GaLaBau in Politik und Praxis“ auf den Grund. Das Königsteiner Unternehmen Schiesser Gartengestaltung und Baumpflege GmbH gewährte einen Tag lang Einblicke hinter die Kulissen eines Garten- und Landschaftsbauunternehmens und zeigte, was es heißt, Landschaftsgärtner zu sein.
Der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) lädt erstmals zum Politikerpraktikum „GaLaBau in Politik und Praxis“ ein. Kandidatinnen- und Kandidaten der Bundestagwahl im September erfahren so, vor welchen Herausforderungen die kleinen und mittelständischen GaLaBau-Unternehmen stehen.
FGL-Präsident Jens Heger begrüßte die Aktion im Vorfeld: „Auch Politiker, die noch nicht als Abgeordnete im Bundestag arbeiten, sind kommunal vernetzt und arbeiten in Stadtverordnetenversammlungen, Ausschüssen und anderen Gremien. Wir erreichen somit auf allen politischen Ebenen die Beauftragten, die für unsere Unternehmen lokal, regional und national von Bedeutung sind.“ Bis zur Bundestagswahl am 24. September haben schon jetzt mehr als 25 Kandidatinnen und -kandidaten die Teilnahme an dem Politikerpraktikum zugesagt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit der SPD-Bundestagskandidatin Dr. Ilja-Kristin Seewald und Johannes Schiesser der Schiesser Gartengestaltung und Baumpflege GmbH in Königstein standen die Positionen zur Bundestagswahl der Landschaftsgärtner, die vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) gemeinsam mit weiteren Verbänden der Branche erarbeitet worden sind. Mit mehr „Grün für Stadt und Land“ fordern die Landschaftsgärtner die Verbesserung der grünen Infrastruktur in Städten und Gemeinden sowie die Stärkung der grünen Unternehmen.
Anschließend erkundete Dr. Seewald das breite Spektrum landschaftsgärtnerischer Arbeiten anhand eines frisch gestalteten Gartens: Rasen- und Saatarbeiten, der Erhalt alter Bäume auf neu angelegten Grundstücken, Bewässerungsanlagen sowie Wege- und Teichbau. Die anschließende Besichtigung der GmbH-eigenen Bio-Kompostanlage sowie des Maschinenparks auf dem Niederhöchststädter Betriebshofs rundeten den Politikerbesuch ab. Dr. Seewald zeigte sich am Ende des Tages beeindruckt von der Vielseitigkeit der landschaftsgärtnerischen Arbeiten. „Ich schaue mir derzeit viele Betriebe in meinem Wahlkreis an. Es gefällt mir sehr gut, wie Johannes Schiesser sich für unsere Region engagiert und sein Wissen aus der Landschaftspflege vor Ort u.a. für die Edelkastanien einsetzt. Ich habe heute viel für meine politische Arbeit mitgenommen“ – fügt die SPD-Bundestagskandidatin hinzu. Johannes Schiesser geht davon aus, dass er der Politikerin den Beruf des Landschaftsgärtners näherbringen konnte. Mit fünfzehn Mitarbeitern führt die Schiesser Gartengestaltung und Baumpflege GmbH seit mehr als 30 Jahren erfolgreich Arbeiten privater und öffentlicher Auftraggeber aus. Ebenso lange ist das Unternehmen Mitglied im Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL Hessen-Thüringen).
„In Hessen und Thüringen stehen für uns weitere politische Themen auf der Agenda“, ergänzt FGL-Präsident Jens Heger. „Gerade im Umgang mit Erdaushub und Böden müssen die Regelungen für unsere Unternehmen vereinfacht werden. In einigen Punkten gehen wir auch noch weiter: In den Ballungszentren brauchen wir mautfreie LKWs bis zu 12 t. Für klein- und mittelständische Unternehmen muss die betriebliche Altersvorsorge nachhaltig gefördert werden.“ (Galabau)

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