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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Plastiktüten: Freiwillige Selbstverpflichtung wirksam
Die Branche hat laut HDE einen deutlichen Rückgang des Verbrauchs von Plastiktüten erreicht und setzt sich weiterhin für Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele ein.
„Die Selbstverpflichtung des Handels war und ist eine Erfolgsgeschichte. Noch bevor die gesetzliche Pflicht wirksam wurde, konnte so der Verbrauch von dünnen Plastiktüten mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometern massiv gesenkt werden“, so Antje Gerstein, HDE-Geschäftsführerin Europapolitik und Nachhaltigkeit. Die Branche ziehe daher eine durchweg positive Bilanz. „Der Verbrauch von Plastiktüten hat sich deutlich verringert. Die Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen häufiger die dickwandigen Beutel, die für die mehrfache Verwendung ausgelegt sind“, so Gerstein weiter.
Die Alternative zu den mittlerweile verbotenen dünnwandigen Tüten, mit Ausnahme der „Hemdchenbeutel“ für Obst und Gemüse, sind dickere Tüten, die mehrfach genutzt werden können. „Viele Händlerinnen und Händler bieten außerdem Stoffbeutel oder andere Optionen an, die leicht recycelbar oder auch wiederverwendbar sind“, so Gerstein. Die Erfahrung zeige, dass Kunden diese Alternativen gut annehmen und sie vielfach auch als Mehrwegalternativen für ihre Einkäufe nutzen.
Noch vor der gesetzlichen Pflicht hat der Handel mit seiner freiwilligen Selbstverpflichtung laut HDE deutlich gemacht, dass die Branche ihren Einsatz für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ernst meint. Der Rückgang um 80% bei den dünnwandigen Tüten habe gezeigt, dass diese Maßnahme ein richtiger Hebel zur Reduzierung von Plastik war. „Diesen Weg gehen die Händlerinnen und Händler weiter. Sie arbeiten stetig daran, ihre Produkte und Verpackungen nachhaltiger und besser recycelbar zu gestalten“, so Gerstein. Schwierigkeiten gebe es allerdings bei der Verfügbarkeit von geeignetem Material. „Der Handel steht aber auch hier zu seiner Verantwortung und engagiert sich weiterhin dafür, die ambitionierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen“, betont Gerstein.

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