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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Plastikmüll: Viele Kunststofftüten werden kostenpflichtig
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser haben am gestrigen Dienstag in Berlin eine Vereinbarung unterschrieben, nach der innerhalb von zwei Jahren 80% der Kunststofftüten im Einzelhandel kostenpflichtig sein sollen. Damit leistet der Handel einen aktiven Beitrag gegen den Plastikmüll. Mit der Vereinbarung wird eine EU-Richtlinie umgesetzt, nach welcher der Pro-Kopf- Verbrauch an Kunststofftüten deutlich reduziert werden soll. Die Vereinbarung, der sich die Unternehmen freiwillig anschließen können, tritt zum 1. Juli 2016 in Kraft.
„Der Handel steht bereit, seinen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. „Zum Start der Vereinbarung beteiligen sich etwa 260 Unternehmen.“ Diese stünden für über 60% der Tüten im Handel, die von der EU-Richtlinie erfasst werden. Er sei zuversichtlich, dass die vereinbarte Zielquote von 80% der Kunststofftüten innerhalb von zwei Jahren erreicht werden könne. Entscheidend sei, dass weitere Branchen die Vereinbarung unterzeichneten. Denn über die Ladentheken des Einzelhandels gehen in Deutschland nur gut zwei Drittel aller Tüten.
Über die Höhe des Tüten-Entgelts entscheiden die Händler aus kartellrechtlichen Gründen individuell. Ein Teil der Einnahmen soll Umweltprojekten zugutekommen. Bereits heute werden damit verschiedene Initiativen gefördert. Nach den Vorgaben der EU-Richtlinie muss der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofftüten (15 bis 50 Mikrometer Wandstärke) in den Mitgliedstaaten bis Ende 2019 auf 90 Tüten und bis Ende 2025 auf 40 reduziert werden. Deutschland liegt aktuell bei jährlich 71 Tüten je Einwohner und Jahr. (PdH)
Mehr Informationen unter: www.einzelhandel.de/kunststofftuete

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