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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Plantion: Gibt Tarifänderung bekannt
Plantion habe seine Firmenpolitik in den letzten Jahren getreu dem Motto "Verbinden - Erneuern - Inspirieren" gestaltet. Entsprechende Pläne seien ausgearbeitet worden und würden derzeit umgesetzt. Und die Ergebnisse würden allmählich sichtbar werden. Gleichzeitig seien die Marktbedingungen im Jahr 2022 ungünstiger und unberechenbarer geworden. Die Kosten seien gestiegen und der Dienstleistungsumsatz sei unter Druck geraten. Die Neuerungen seien zudem bewusst umgesetzt worden, hätten jedoch zu einem operativ negativen Betriebsergebnis geführt, schreiben Geschäftsführer André van Kruijssen und Aufsichtsratsvorsitzender René Willemsen in einem Brief an die Anlieferer.
„Auch bei der Planung für 2023 haben wir an unserer Politik festgehalten. Die Marktbedingungen sind immer noch unvorhersehbar, und unsere Ergebnisse stehen unter Druck. Wir haben verschiedene Einsparungen vorgenommen und die Kosten kritisch geprüft. Dennoch kommen wir nicht umhin, einige Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmen zu ergreifen", so die beiden Verantwortlichen weiter.
„Wir haben beschlossen, die variablen Verwaltungskosten für 2023 von 1,25% bis 60.000 Euro auf 1,3% bis zu einem Umsatz von 115.000 Euro zu erhöhen. Eine weitere Maßnahme betrifft die Einwegverpackung. Wegen unserer Verpflichtung zur Nachhaltigkeit, der Präferenz unserer Kunden für wiederverwendbare Verpackungen und der hohen Kosten für die Abfallentsorgung setzen wir uns stark für die Verwendung von Mehrwegverpackungen ein. Als zusätzlicher Anreiz für diese Politik wird die Vergütung für Einwegverpackungen ab 1. Mai um 0,03 Euro gesenkt. Unsere Politik ist nach wie vor auf Verbinden, Innovieren und Inspirieren ausgerichtet. Gemeinsam werden wir diese Politik in die Tat umsetzen und einen zukunftssicheren Markt schaffen", so van Kruijssen und Willemsen abschließend. (Plantion)

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