Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Plantion: 2018 gute Umsätze an der Uhr

Auch Plantion hat in diesem Jahr die negativen Auswirkungen der extremen Wetterbedingungen mit einem kalten Frühling und einem heißen und trockenen Sommer von sage und schreibe 16 Wochen zu spüren bekommen.

Generalversammlung von Plantion am 12. Dezember. Bild: VVB Van Bree.

Auch Plantion hat in diesem Jahr die negativen Auswirkungen der extremen Wetterbedingungen mit einem kalten Frühling und einem heißen und trockenen Sommer von sage und schreibe 16 Wochen zu spüren bekommen. Plantion ist deshalb umso zufriedener, dass der Uhrenumsatz dank eines guten letzten Quartals auf dem Niveau von 2017 gehalten werden konnte. Die Tatsache, dass der Gesamtumsatz von Plantion leicht rückläufig war (-2,3%), ist auf einen Rückgang bei den Vermittlerumsätzen zurückzuführen. Plantion wird aber an seiner Preispolitik festhalten. Als Folge werden sich einige Kunden anderweitig umschauen. In einem wachsenden Markt hatte das Grünzentrum von Plantion Probleme, ein ausreichendes Sortiment zur Deckung der Nachfrage zu erzielen. Der Umsatz aus digitalen Kanälen stieg erneut (+3,4%).

Während der Generalversammlung von Plantion (12. Dezember) wurde die Initiative zur Änderung des Versteigerungsablaufs von einer Gruppe saisonaler Anlieferer kritisiert. Seit September versteigert Plantion zuerst die Produkte von Gärtnern, die A1-Qualität an fünf Tagen pro Woche liefern (die Spitzengruppe). Das ist eine der Maßnahmen von Plantion, um die Uhrversteigerungen in Ede zu stärken. Den Tagesordnungspunkt „Qualität und Regelmäßigkeit" eröffnete der kaufmännische Leiter Guus van Logtestijn mit einer Erklärung: „Die Entscheidung zur Änderung der Versteigerungsreihenfolge wurde nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung und Überprüfung getroffen. Bei jeder Pflanzengruppe versteigern wir zunächst die Produkte der Spitzengruppe, dann das Peloton und schließlich den restlichen Block. Zur Spitzengruppe gehören Anbieter, die an fünf Tagen pro Woche A1-Qualität liefern. Züchter, die zwei- oder dreimal pro Woche liefern, befinden sich im Peloton. Der Block der restlichen Anbieter enthält ergänzende Produkte und wird zuletzt versteigert. Wir erwarten, dass diese Maßnahme zu einem guten und regelmäßigen Sortiment beitragen wird – ein häufig geäußerter Wunsch unserer Käufer. Mit einzelnen Gärtnern, die dadurch in Schwierigkeiten geraten, suchen wir nach einer geeigneten Lösung.” Einige Lieferanten von Saisonprodukten gaben an, dass sie sich tatsächlich benachteiligt fühlten, weil sie nicht in der Lage sind, Produkte jeden Werktag über einen längeren Zeitraum zu liefern: „Unsere Wettbewerber dürfen jetzt als erste versteigern, nur weil sie größer sind als wir.” Die Diskussion endete mit der Zusage von Plantion, dass alles getan wird, um Benachteiligungen zu vermeiden.

Transportmöglichkeiten

Im Rahmen des neuen Strategieplans startete Plantion 2018 sechs seiner elf geplanten Projekte, um Plantion zur führenden Blumenversteigerung in Westeuropa zu machen. Die Projekte sollen Züchter, Blumenhändler und eigene Mitarbeiter an den Trend zur Digitalisierung heranführen und außerdem den Bedarf an persönlichen Begegnungen decken. 2019 wird ein neues Projekt gestartet, nämlich die Organisation cleverer Transportmöglichkeiten für Lieferanten und Käufer.

Pflanzenpass

Auf Einladung von Plantion hielt Ron Bleijswijk von Naktuinbouw einen Vortrag über den neuen Pflanzenpass, der ab dem 14. Dezember 2019 in der gesamten EU verbindlich ist. Er betonte die Bedeutung einer guten Nachverfolgbarkeit von Produkten, um beispielsweise mögliche Krankheiten objektiv verfolgen zu können. Jeder Unternehmer, der Pflanzen an eine nachfolgende Partei in der Kette liefert (außer direkt an den Verbraucher), muss seine Produkte mit einem eindeutigen Pass versehen. Auf der Internetseite von Naktuinbouw (www.naktuinbouw.nl) findet sich eine Übersicht mit Fragen und Antworten, die täglich aktualisiert wird.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.