Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Pirna: Treffen des Netzwerks Pflanzensammlungen

Fast 40 Teilnehmer diskutierten über aktuelle Entwicklungen des Netzwerks Pflanzensammlungen. Das Netzwerk verknüpft private Pflanzensammlungen auf einer gemeinsamen Plattform.

Die Führung durch die Sammlungen des Botanischen Gartens Zuschendorf. Bild: Bundessortenamt.

Im Landschloss Pirna-Zuschendorf diskutierten fast 40 Teilnehmer am 24. Juni über aktuelle Entwicklungen des Netzwerks Pflanzensammlungen. Das Netzwerk Pflanzensammlungen wird durch das Bundessortenamt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. koordiniert. Es verknüpft private Pflanzensammlungen auf einer gemeinsamen Plattform. Über 300 Sammler sind im Netzwerk registriert, mehr als 80 von ihnen wirken in der Deutschen Genbank Zierpflanzen (DGZ) mit. Und das Netzwerk wächst weiter: Neue Partner werden u.a. durch die enge Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Staudenfreunde gewonnen.

Das Bundessortenamt berichtete über das Netzwerk und die Aktualisierung der Webseite und Datenbank. Informationen zu Sammlern und Sammlungen können nun wieder in die Datenbank aufgenommen werden. Derzeit werden über 160 Sammlungen dokumentiert. Prof. Dr. Wanke vom Institut für Botanik der TU Dresden informierte über ein DGZ-Projekt zur Erfassung, Verifizierung und Dokumentation von Hortensien. Sarah Müller-Habich aus Hannover stellte mit Begeisterung ihre Sammlungsaktivitäten bei Iris vor. Dimitrij Trofimov erläuterte fundiert seine Strategien zur Entwicklung der Fachgruppe Gesneriaceaen.

Dr. Jürgen Koch wurde für sein besonderes Engagement bei der Bewahrung von Lilien gewürdigt. Er ist auch Koordinator des neu gegründeten Erhaltungsnetzwerks Garten-Feuer-Lilien. Ziel ist, die alten Bestände zu erhalten und Pflanzen in neuen Gärten aufzunehmen. Die Führung durch die umfangreichen und sehenswerten Sammlungen des Botanischen Gartens Zuschendorf durch Matthias Riedel, Leiter der Botanischen Sammlungen Zuschendorf, rundete das Treffen ab.

Alle Teilnehmer des Treffens sprachen sich für den weiteren Ausbau des Netzwerks aus. Von Zuschendorf ging die Botschaft aus: Lassen Sie sich für die Erhaltung der Pflanzenvielfalt bei Zierpflanzen begeistern und machen Sie mit.

Informationen zum Netzwerk Pflanzensammlungen finden Sie unter: www.netzwerkpflanzensammlungen.de.

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