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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Pink Lady®: Ernte 2020 schon Ende Oktober
Die Apfelernte ist in weiten Teilen Europas aktuell voll im Gange. Spätreife Sorten, wie Pink Lady, brauchen sieben bis acht Monate am Baum, um vollständig und gleichmäßig auszureifen. Der Herbst sorgt mit großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht für die Ausfärbung der roten Äpfel. Die Pink Lady Obstgärten in Südtirol, Frankreich und Spanien sind von März bis Anfang November frostfrei.
Richtige Erntezeit
Erst wenn die Äpfel den besten Reifegrad erreichen, werden sie geerntet. Hierzu ermitteln die Apfelbauern mit Stichproben in jedem Obstgarten den Zuckergehalt, die Farbe und die Festigkeit ihrer Äpfel. Die Ernte wird von Hand in drei bis fünf Durchgängen organisiert. Nur reife Äpfel werden gepflückt. Die anderen warten auf die nächste Runde. So kann die Ernte bis zu fünf Wochen dauern.
Knackig, saftig und duftend
In 90 Packstationen in ganz Europa werden die Früchte gewaschen, verlesen und verpackt. Die Sortierbänder laufen extra langsam, damit genug Zeit für die Qualitätsauslese bleibt. Je nach Saison erfüllen 70 bis 75% der Äpfel die Kriterien, die einen Pink Lady Apfel ausmachen: eine einzigartige Färbung und saftiges, knackiges Fruchtfleisch. Aromen von Waldbeeren und exotischen Litschi, feiner Rosenduft und die Balance von süß und säuerlich sind typisch für Pink Lady Äpfel.
Großer Einsatz der Apfelbauern
Die 2.600 Erzeuger des Non-Profit Verbands Pink Lady Europe haben rund 700 Arbeitsstunden pro Hektar und Jahr. Das sind gut 20% mehr als bei anderen Sorten. Die Ernte ist nur der letzte Arbeitsschritt, vorher ist viel Handarbeit in den Obstgärten notwendig: der Schutz von Bienen und anderen Bestäubern, das Auslichten von Blüten, das Aufspannen von Hagelnetzen und das Ausdünnen von Laubwerk. Mit Mischhecken, Nistkästen und Pheromon-Fallen werden Nützlinge gehegt und Schädlinge in Schach gehalten. Natürliche und manuelle Methoden werden beim Pflanzenschutz vorrangig angewendet.
Keine Verschwendung
Zero Waste bei Pink Lady heißt, dass alle Früchte verwendet werden. Nichts wird weggeworfen. Äpfel, die kleiner sind, aber geschmacklich und farblich Pink Lady entsprechen, werden als PinKids angeboten. Äpfel, die sich nicht für den Handel eignen, werden zu Saft, Kompott oder Cidre weiter verarbeitet. Beschädigte Äpfel werden zu Tierfutter oder Kompost.
Nachhaltigkeits-Charta
Der Kampf gegen Verschwendung, für die Vermeidung von Einwegplastik und für den Erhalt natürlicher Ressourcen sind nur drei Ziele der Pink Lady Nachhaltigkeits-Charta. Mit vierzehn Selbstverpflichtungen garantieren die Pink Lady Mitglieder gesunde, hochwertige und aromatisch einzigartige Äpfel aus nachhaltiger Erzeugung. Die bisherigen Maßnahmen zur ökologischen und sozialen Verantwortung, zur Unterstützung der Erzeuger sowie für Transparenz und das Vertrauen der Verbraucher werden bis 2030 damit weiter verstärkt.
Pink Lady® und PinKids® sind eingetragene und geschützte Marken. (Pink Lady® Europe)

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