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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Pilze machen's möglich: Diesel aus Pflanzenresten
Im südamerikanischen Regenwald haben US-Forscher einen Pilz entdeckt, der einen dieselähnlichen Treibstoff herstellt. Der Pilz namens Gliocladium roseum produziert aus Pflanzenresten ein Gemisch von Kohlenwasserstoffen.
Darüber berichten die Wissenschaftler von der Montana State University in der Novemberausgabe des britischen Fachjournals "Microbiology". Der neu entdeckte Pilz sei damit eine vielversprechende Quelle für Biotreibstoffe aus nicht-fossilen Energiequellen. Die Forschergruppe um den Botaniker Gary Strobel entdeckte den Treibstoffproduzenten in einer chilenischen Scheinulme, einer Baumart aus Chile, wie agrarheute.com einen Bericht der Agentur DPA zitiert.
Zwar sind Mikroorganismen, die Kohlenwasserstoffe produzieren, nichts Neues. Doch Gliocladiums Verbindungsmix sei dem handelsüblichen Diesel viel ähnlicher, als man bisher bei anderen Pilzen und Bakterien beobachtet habe, berichtet Strobels Gruppe. Die Wissenschaftler nannten das neue Treibstoffgemisch daher Mykodiesel, nach dem griechischen Wort myces für Pilz. Gliocladium roseum produziere Kohlenwasserstoffe direkt aus Cellulose, der Hauptkomponente in Pflanzen und Papier, betonte Strobel. Und damit verdaue der Pilz auch Stengel und Sägemehl. In der Landwirtschaft fallen jährlich fast 430 Mio. Tonnen Pflanzenabfall an. Andere Mikroben könnten daraus nur dann Treibstoff produzieren, wenn ein weiterer Verarbeitungsschritt zwischengeschaltet würde. Gliocladium könne die Produktion von Biotreibstoffen also stark vereinfachen. (lid)

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